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WILLKOMMEN AUF DER HISTORISCHEN HOMEPAGE VON HEINRICHSHOFEN

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Eine frohe Weihnacht und ein gutes, gesundes, glückliches Neues Jahr 2013!

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HÄUSERBUCH HEINRICHSHOFEN                                                                                                                                                

 

 Heinrichshofen 1085_________________________________________________________________________

 

 

Gedenkstein am Kirchberg

1085 -1985

900 Jahre

HEINRICHSHOFEN

 (mit Wappen)

                   

  

 Urkunde 1085

                                                                 Urkunde vom 25. Februar 1085                                                    Als Zeuge ist genannt:                                                HARTWIC DE HEINRICHESHOFEN                                                                   (siehe gelb einfärbte Stelle!)  

 

                                                                         

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 Braunmüller StadelSt. Andreas Heinrichshofen

 

 

 

 

 

 

 

www.ontoo.de außer Betrieb! Siehe:

www.haeuserbuch.commercelab.de/Heinrichshofen/  =  hier

www.haeuserbuch.commercelab.de/Egling/

www.pankraz-fried.de

 

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  Heinriichshofen aus der Luft

 Luftaufnahme Heinrichshofen

 Bild: Stefan Blank

 

 

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 Neu erschienen:  Heinrichshofen

 

Häuserbuch Heinrichshofen

CD (pdf-Datei) 

Erhältlich Tel. 08206-261

 

 

 

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[Titelseite]                                                                                          

                                    Unsere alte Heimat Egling - Heinrichshofen 

                                                          Heinrichshofen
                                               Von alten Häusern und Höfen
                                                 Wappem    
Das Gemeindewappen stellt die Ortsgeschichte sinnbildlich dar, für die die enge Verbindung mit der benachbarten Hofmark Schmiechen (heute Landkreis Friedberg) von wesentlicher Bedeutung war. Während die niedere Gerichtsbarkeit den Hofmarksinhabern zustand, traten als Grundherren daneben auch noch verschiedene oberbayerische Klöster in Erscheinung, von denen vor allem Rottenbuch bemerkenswert war. Das Wappen verbindet deshalb das Symbol der Herren von Schmiechen (Teilung von Silber und Blau) mit dem Sinnbild für Rottenbuch (Buchenblatt) und stellt dazu als lokales Kennzeichen das Attribut des hl. Andreas (Schragen oder Andreaskreuz) zum Hinweis auf die Ortskirche St. Andreas. Die Gemeinde hat gleichzeitig eine eigene Fahne in den Wappenfarben Weiß-Rot-Weiß mit aufgelegtem Ortswappen angenommen.

                                Herausgegeben von einer Arbeitsgemeinschaft
                                                                   2007
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  Zeichnung B.Müller-Hahl
 Vorwort
Der Historiker, der berufsmäßig die Vergangenheit zu kennen hat, weiß vielleicht mit den Älteren der Gemeinde am besten, daß das alte Dorf  immer mehr zu einer „Welt geworden ist, die wir verloren haben", wie es der Engländer P. Laslett formulierte. Am Verschwinden sind größtenteils auch die Werte dieser alten bäuerlichen Welt in der Sach- und Geisteskultur: Altes bäuerliches Wirtschaften, alte Handwerke und Gewerbe, dörfliches Gemeinschaftsleben, Nachbarschaftshilfe, Brauchtum, Tracht, Volkslied und die mit dem einstigen Bauernjahr verknüpften Feste und Bräuche einschließlich der bäuerlichen Frömmigkeit. Leoprechting hat sie 1855 in seinem Buche über den Lechrain ausführlich beschrieben. Seitdem hat sich das Land und Bauerntum durch Industrialisierung, Technisierung und Modernisierung in einer Weise verändert, wie dies in den drei Jahrtausenden bäuerlicher Geschichte nicht der Fall war. Das alte Dorf zu beschreiben ist deswegen für den Historiker und Ortschronisten eine verpflichtende Aufgabe: Das Häuserbuch soll Denkmal an diese einstige bäuerliche Welt sein.
Seitdem ich 1974 mit meiner Familie auf dem Anwesen meiner Frau (Nr. 40) hier Brunnenansässig wurde, war ich als Historiker immer neugierig auf die Geschichte des Ortes und seiner Höfe. Ich erlas und erwanderte mir durch alle die Jahre tiefer in die Geschichte des Ortes, die ich mit dem Rüstzeug des gelernten Historikers durchdringen konnte. Die Computertechnik, die ich mir in meinem Ruhestand noch aneignete, ermöglichte es mir, an die Verwirklichung eines Häuserbuches zu denken.             
                                                                                            [  Dorfbrunnen ]
Man mag sich fragen: Warum heute ein derartiges Häuser- und Höfebuch? Ist es vielleicht doch nur das Hobby von Historikern und Heimatforschern? Ist es Nostalgie, schönfärberische Erinnerung an das alte Dorf, weil es am Untergehen ist? Was interessieren angesichts dieses Umbruchs auf dem Lande noch die alten Häuser und Städel, überhaupt die Vergangenheit, die auch seine großen Schattenseiten hatte, angesichts der Fortschritte der Moderne?
Sicherlich war das Häuserbuch für mich auch Nostalgie, Rückerinnerung an die Jugendzeit, wo das alte Dorf noch intakt war. Von daher weiß ich aber auch, daß die „gute" alte Zeit oft sehr hart war, verglichen mit den heutigen Lebensverhältnissen. Aber in dieser Zeit liegen unsere Wurzeln, von denen wir herstammen. Mit dem Häuserbuch sollen diese Wurzeln, „roots", wie man auf Neuhochdeutsch sagt, sichtbar gemacht werden, die uns mit dieser alten Welt verbinden. Nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wo er steht und wohin er vielleicht gehen wird. Ohne Tradition wird der Mensch auf die Dauer heimatlos, kulturlos, bindungslos und ohne Werte, also „wertlos" sein. Mit einem Häuserbuch soll an traditionelle Werte der ländlichen Welt, an den guten Geist, der sich in diesen alten Häusern und Höfen verbirgt, erinnert werden, ohne die schweren Schicksale in ihnen zu verheimlichen. Neubürgern und Neusiedlern soll es helfen, hier Wurzeln zu schlagen  und so Heimat zu finden.
Schließlich sei noch erwähnt, dass eine derartige Häuser- und Höfegeschichte eine wichtige Grundlage für die Ortsgeschichte bildet. Die ältesten Foto-Aufnahmen zeigen, dass die Kleinbauernanwesen oft sehr einfach waren. Im Vergleich mit den heutigen Hausbauten ist der Aufstieg dieser Schicht leicht zu erkennen. Die größeren Bauernanwesen waren schon zur Zeit Leoprechtings (1855) kleine Herrenhäuser. Über Entwicklung der Hausformen hat Wilhelm Neu eingehend gearbeitet.
Es gilt noch Dank zu sagen allen, die Auskunft gaben und Bildmaterial zur Verfügung stellten. Dank auch den Veranstaltern der Ausstellung „Geschichte -Geschichten-Geschehnisse" 1999 im Gemeindehaus Heinrichshofen, die mich sehr angeregt hat. Last but not least Maresa Mayer, Franz Huster und Martin Wölzmüller für vielerei Hilfe und Unterstützung.

Diese kleine Häusergeschichte sei meiner „neuen" Heimat Heinrichshofen, der Heimat meiner Frau, gewidmet - die „ alte" ist natürlich das benachbarte Wabern geblieben.                                                                                       P. Fried

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 Zur Bevölkerungs- und Einwohnerstatistik

(Siehe Chronik 1954  S. 64)

1752 44 Anwesen
1825 zählte Heinrichshofen 41 Hausnummern mit 41 Familien und  180 Einwohnern.
1878 waren es 45 Hausnummern mit 61 Familien und 251 Einwohnern. Die Anwesen wiesen eine Brandversicherungssumme von 136 490 Mark aus. In den damals 42 Viehhaltungen standen 82 Pferde, 311 Rinder, 117 Schafe, 3 Schweine, 1 Ziege und 10 Bienenstöcke.
1934 80 Pferde, 447 Rinder, 313 Schweine, 1200 Hühner, 55 Hausschlachtungen von Schweinen (Ortschronik 2. Bgmstr. Weiß).
1936 zählte Heinrichshofen 265 Seelen in 48 Hausnummern. Der Viehstand wies auf: 69
Pferde, 453 Rinder, 245 Schweine, 30 Bienenvölker,1533 Hühner.
Vor 1945 265 Einwohner, 42 Haushaltungen bzw.Hausnummern. Davon 2 Mühlen, 2 Wirtshäuser, 1 Krämerei, 1 Sägewerk, 2 Schreiner, 1 Wagner, 1Schmied, 1 Schuster und 6 große Bauernhöfe, der Rest sind kleinere Anwesen.
1945 mußten ca. 100 Heimatvertriebene untergebracht werden, sodaß die Gemeinde über 420 Einwohner zählte.

1953 352  Einwohner bei 84 Haushalte

1960 340 Einwohner bei 83 Haushalten

1950 334 Einwoner  bei 91 Haushalten

1971 Eingliederung in die Gemeinde Egling

2000 472 Einwohner

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GOTTESHAUS

Hausnummer 43  / Kirchstraße 1

Filialkirche St. Andreas der Pfarrei Egling

Mit eigenem Friedhof
Eigentümer: Kath. Filialkirchenstiftung Heinrichshofen

1810 (43): Die Kirche ganz von Ziegelsteinen gemauert. Der Filialkriche St. AndreasKirchendachstuhl mit Ziegelplatten gedeckt. Der Kirchenthurm vom nämlichen Materiale wie die Kirche. Die Thurmkuppel, Glockenstuhl und obige Gebälke. Die Treppen.
1860: Kirche mit Kirchhof. Das Uhrfleckl an der Paar

Es ist die einzige Kirche im Landkreis Landsberg, die dem Hl. Apostel Andreas, dem Bruder des Hl. Petrus, geweiht ist. Er verkündete das Evangelium in Kleinasien und auf dem Balkan, wo er zu Patras den Martertod durch Kreuzigung (Andreaskreuz) erlitt.
Obwohl der Ort Heinrichshofen bereits 1085 schriftlich bezeugt ist, findet sich erst um 1280 ein schriftlicher Hinweis auf das Ortskirchengut (dos). Immerhin beginnen die vollständig erhaltenen Kirchenrechnungen schon mit dem Jahr 1618.

1646 „....ist die Kirchen durch der Franzosen und Schweden feindlichen Einfahl gänzlich in
die Aschen gelegt worden"
1652 wurde ein „Choraltärl von dem Gotteshaus Steinach angekauft"
1657 „...ist das Gotteshaus widerumb aufgepauth worden, dazu ein Altar von Mering
geschenkt und einer zu Pfaffenhofen erkauft worden"
1683 „...hat man 2 Nebenaltär durch den Kistler, Bildthauser und Maller von Weilheimb
machen lassen"
1722 Choraltar neu gefaßt und erhöht von Dominikus Lang, Maler von Weilheim
1725 Neubau des Kirchturms von Maurermeister Hans Resele von Hofhegnenberg und
Zimmermeister Joseph Hohenadl von Merching
1740 Neue Friedhofsstiege mit Dachung (der heutige Westaufgang)
1750 Langhaus-Neubau; Maurermeister Augustin Stainhardt von Schmiechen,
Zimmermeister Adam Erhardt, Schreiner Franz Kriegenhofer von hier
1753 „Herrn Martin Khuen, Mahler zu Weißenhoren, hat im heurigen Sommer das ganze
Gotteshaus ausgemahlen und darauf empfangen 209 fl.(Gulden)
1755 „beybringung der neuen, in Wessoprunn verfertiget wordnen 2 Seitenaltär........-vor die 2 neuen , vom Mahler Franz Martin Khuen zu Weißenhoren verfertigen Altarblätter (nicht
mehr vorhanden!) 48 fl - Franz Xaver Schmuzer, Stuckhator hat vor die ganz neu
hergestellten drey Altär empfangen 300 fl
1756 „Ignazi Schuechpaur, Maller aufm lechfeld, hat die Stuckhador arbeith zu denen
Nebenaltär fein vergoldet.....72 fl".-

Ausstattung

Inneres St. Andreas - Wandgliederung durch flache Doppelpilaster, korbbogiges Lattengewölbe mit Stickkappen.
- Chronogramm über dem Chorbogen weist auf die Vollendung des Neubaus hin am 18. Juli
1751
- Anstelle der in unseren Kirchen so häufigen Stuckdekoration finden sich eleante stuck-
bzw. brockat-imitierende Malereien am Gewölbe und in den Stichkappen.
- Das vielfach geschweifte Hauptbild im Landhaus, drei Fensterachsen übergreifend, zeigt die Berufung und das Martyrium des Hl. Andreas.
- In den Stichkappendfeldern, umgeben von asymetrisch gemalten Rocaillerahmen sechs
Apostelbüsten; weitere vier umgeben das Deckenbild im Chor, das den Titelheiligen vor
dem Landpfleger Aegeas zeigt (Dort am unteren Bildrand die Signatur „F.M.Kuen pinxit /
anno 1753).
- Der frühere Hochaltar aus Stuckmarmor von Franz X. Schmuzer wurde 1835 durch den
jetzigen Holzaufbau der Gebrüder Schweikart aus Buchloe ersetzt. Hochaltarblatt mit dem
Hl. Andreas aus dem 19. Jahrhundert.
- Die beiden Seitenaltäre aus Stuckmarmor sind einfache, archivalisch nachgewiesene
Arbeiten des Wessobrunners Franz X. Schmuzer; links Bild des hl. Johannes Ev. und der
Maria Immaculata (rechts); im Oberteil Ovalbilder mit Schutzengel (links) und dem hl.
Leonhard, wohl erst aus dem späten 19. Jahrhundert.
- Die elegante Rokoko -Kanzel, ebenfalls aus Stuckmarmor, geht auf Franz X. Schmuzer
zurück.
- Die älteste Holzfigur in der Kirche ist ein spätgotischer hl. Ulrich der Zeit um 1480/90: der
Hahn zu seinen Füßen ließ die örtliche, mit dem bekannten Fischwunder zusammenhängende Legende entstehen, wonach sich der Gockel vor den Augen Neugieriger in einen prächtigen Fisch verwandelt habe.
- Weitere Einzelfiguren: Christus, Spätbarock (1.H.18.Jh.); Kruzifix gegenüber der Kanzel,
wohl Anf. 17.Jh. und barockes Vortragskreuz. Im Chor ein volkstümlich gemaltes Bild der 14 Nothelfer, ferner ein Bild der Maria Immaculata, beide aus dem 18. Jh.

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  KATASTER 1808  

   

Kataster 1808

 

Heinrichshofen Kataster 1808

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kat.1803

 

 

 

 Karte 1752

 

 

 

 

 

 

Katasterplan 1808

 

 

 

 

 

                                                       Hofmark Schmiechen Heinrichshofen Unterbergen   1752

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 Bitte teilen Sie mir alte Bilder für die noch bestehenden Bilderlücken mit: Tel. o8206-261 (Fried, Heinrichshofen)!_____________________________________________________________________________

 

                                                    HEINRICHSHOFEN

Gotteshaus und Kirche siehe Nr. 43

Gemeindehaus und Ortsgemeinde siehe Nr. 29 und Nr. 12

 

Luftbild

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N.B. 1/1 - 1/2 größere Bauernhöfe, 1/8, 1/16, 1/32 Sölde, Gütl, Leerhäusl, meist mit Zuerwerb (Taglöhner, Handwerker usw.)

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BAUERNHÄUSER

Hausnummer 1 / Berggasse 1

Wirt (Bergwirt)

1800: ½ Hof, zum Schloß Schmiechen gerichts- und grundbar
1810: Ein von Ziegelsteinen gebautes, mit einem Ziegeldach versehenes, zweygädiges Wohnhaus. Ein halbmit Ziegelsteinen,halb von Holz aufgefühtrter, mit Stroh gedeckter Stadl und Stallung. Joseph Spatz,Wirt
1860: Der Wirts- oder Bergbauernhof mit radiz. Tafern, dann realer Metzger- und Bäckergerechtsame,  
143,32Tgw.

1633 Martin SiglBergwirt
1664 Georg Sigl
1723 Michael Steber
1777 Matthias Keller
1801 Josef Spatz
1821 Josef Erhart
1830 Alois Gerstmair
1844 Bernhard Grad, Müller in Olching, erkauft Tafern und Kalkofen.
1856 Michael Mayr von Mammendorf (Färber) und Maria Grad (gest. 1870), 2. Frau: Maria Magdalena, geb. Kistler (gest. 1916); aus 1. Ehe 12 Kinder, davon nur 1 Mädchen lebend, diese später verheiratete Klein, Egling; aus 2. Ehe zwei Kinder
1903 Franz Mayr und Theres, geb. Brüglmair von Blankmühle, Gde. Schmiechen (Franz gest. 1937)
1937 Therese Mayr, WitweB ergwirt
1947 Johann Hollinger von Landsberied bei Fürstenfeldbruck u. Berta, geb. Mayr (Tochter des Franz und der Therese)        
1962 Berta Hollinger, Witwe
1973 Maria Theresia Mayr, geb. Beck, von Hs.Nr. 24 durch Adoption.

Landwirtschaft (verpachtet):
Betriebsgröße ohne Wald: 54 ha
Wald 1,5 ha

Hofstelle/Gebäude/Gewerbe:
Gast- und Wohnhaus 1889 neu erbaut, lt. Jahreszahl in der Wetterfahne.
Gastwirtschaftsbetrieb 1968?.. eingestellt.

Geschichte

1336 empfing der Ritter Stefan der Schmiecher vom bayerischen Herzog zu Ritterlehen u.a. : Zu Heinrichshofen das Dorfgericht und die Taverne, die Ehehaften (= Badstube, Hirtstatt, Schmiedstatt) und die Huet (Vogtgeld) aus drei Gütern und die (Braun-)Mühle daselbst, auch den halben kleinen und großen (Kirchen-)Zehent. (Raab, Schmiechen; Chronik Egling S. 70 f.)
Nachweislich seit 1336 also gehörte dieser Besitz, darunter auch die Taverne, zur Schloßhofmark Schmiechen, wo er bis l848 verblieb. Nach den Schmiechern waren seit l424 die ritterlichen Gumppenberger, ca.1498 bis 1504 die bayer. Herzöge, l504 -1509 der Habsburger Kaiser Maximlian I., 1509 -1809 die Fugger, l809 - 1814 letzte Fürstbischof von Augsburg Klemens Wenzeslaus von Sachsen, 1814 -1937 die Freiherren von Tünefeld Besitzer von Schloß und Hofmark Schmiechen. 1848 mußten die Bauern das Obereigentum ihrer Höfe ablösen. Gleichzeitig fiel das Patrimonialgericht Schmiechen, zu dem auch Heinrichshofen gehörte, an den Staat (Landgericht Landsberg, s.Fried/Hiereth. Hist. Atlas). -
Taferne, Gast- und Tafernwirtschaft hieß die Gaststätte, die das Gast- und Beherbergungsmonopol im Orte hatte. Hier mußten alle Hochzeiten und Totenmähler stattfinden nebst den Gerichtssitzungen und Gemeindeversammlungen. Die einfache Wirtschaft durfte hingegen nur Bier ausschenken („Bierzäpfler"). 

Flurstücke Bergwirt                        Zeichnung Mitte 19. Jh.

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Hausnummer 2 Wagnergasse 5

Kühulrich (Kühmann)                                      

1800: 1/16 Sölde zum Kloster Dießen
1810: Ein halb von Ziegelsteinen, halb von Holz gebautes, mit einem Strohdach gedecktes
zweigädiges Wohnhaus. Ulrich Gantner, Kuhulrich
1860: Kühtonigütchen 9,07 Tgw.


1723 Johann Welzmüller                                                      altes Bild bitte mitteilen!
1773 Karolus Welzmüller
1786 Johann Hohenauer
1799 Udalrikus Gantner
1835 Anton Leitensdorfer
1875 Rosalia Leitensdorfer
1890 Georg Ueth und Maria, geb. Leitensdorfer
von Hsnr. 2 (Georg gest. 1932, Maria gest. 1931)
1930 Johann Ueth und Afra, geb. Ott von Geretshausen
Helga Ueth, verh. mit Max Geisenberger
1962 Wolfgang Herbig und Rita von Weil
1992 Jürgen Dederichs und Marina,
geb. Longhino


Wohnhaus: mdc EDV -Consulting GmbH Jürgen Dederichs 
Ehemaliger Stadel, gekauft von Herbig l997:
Kertner Josef und Andrea von München

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Hausnummer 3 / Wagnergasse 3

Sigl

1800: ¼ Hof zum Kloster DießenSiglanwesen
1810: Ein halb von Ziegelsteinen, halb von Holz gebautes, mit eionem Strohdach versehenes zweygädiges Wohnhaus, Stadt und Stallung unter einem Dache. - Joesph Huster, Sigl
1860: Siglbauern ¼ Hof 46,22 Tgw.
-- Martin Sigl
-- Andreas Kraz
1771 Josef Kraz
1793 Josef Huster von Hsnr. 37 in Heinrichshofen (= Bachbaur) und Maria, geb. Kraz (auch Krätz geschrieben) von Hsnr. 3
1830 Johann Huster und Anna, geb. Niedermayr von Scheuring = 1. Frau (gest. 1843), 2. Frau: Rosina, geb. Wurm von Steindorf
1870 Johann Huster und Franzi, geb. Gerum von Steinbach
1908 Josef Huster und Katharina, geb. Schäffler von Egling, Hsnr. 81
1946 Johann Nep. Huster und Anna, geb. Süßmeir von Heinrichshofen, Hsnr. 30
1976 Josef Huster und Renate, geb. Rieger von Türkenfeld


Sigl Landwirtschaft :              Sigl Nebenhaus             

Betriebsgröße ohne Wald: 18 ha
Wald 2,6 ha

Hausabbruch und Neubau l964

 

 

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Hausnummer 4 / Wagnergasse 4Enhart

Schmied, Endhart


1800: 1/8 Gütl zum Schloß Schmiechen
1810: Ein ganz von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes zweygädiges Wohnhaus, Stadl und Stallung unter einem Dache. - Ignaz Hochenadel, Schmied - 1860: Schmiedgütl mit realer Hufschmiedgerechtsame 28,88 Tgw.


-- Johann Märkl
1639 Stephan Ekart oo Maria Märklin, Witwe
1675 Gabriel Rieger v. Wiellebach oo Maria Ekartin, Witwe
1677 Johann Probst v.Hohenzell oo Maria Riegerin Witwe, 2 Kinder
1706 Gabriel Probst oo Maria Schlemerin v. Scheuring, 7 Kinder
1731 Michael Huber v. Langwied oo Ursula Siglin v. Heinrichshofen
1750 Josef Huber oo Magdalena Schusterin v. Zankenhausen
1772 Josef Hillmayr v. Jesenwang oo Magdalena Huberin, Witwe
1792 Ignaz Hohenadl v. Unterbergen oo Anastasia Karl, Witwe, geb.Greiner v. Erisried. 3 Kinder
1815 Michael Endhart v. Inning oo Anna Maria Hohenadl v. Haus, 11 Kinder
1856 Korbinian Endhart oo Magdalena Höflmayr v. Petzenhausen. 6 Kinder
1894 Korbinian Endhart oo Theresia Kiening v. (Heinrichshofen) Egling
1909 Therese Endhart, Witwe
1920 Ludwig Endhart (Sohn des Korbinian und der Therese) und Anna, geb. Schreiber von Hsnr. 25 (Ludwig gest. 1931)
1931 Anna Endhart, Witwe, kauft Hs.Nr. 6 und zieht dorthin (siehe HsNr. 6 u. 7)
1933 Korbinian Endhart (Sohn des Korbinian und der Therese, siehe Jahreszahl 1894
und 1909) und Anna, geb. Ring von Sirchenried bei Friedberg (Meslebaur) . Kinder Theresia
(*2.9.1934,oo Hans Morlat  Nr. 39), Korbinian (1937), Leonhard (*+1938), Hermann Joseph
(5.3.1940), Anna (*3.9.1942, oo Wech )
1967 Korbinian Endhart , verh. 1968 mit Maria Michl. 2 Kinder Andreas u. Christoph


Betriebsgröße ohne Wald: 13 ha

             Endhart


 

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Hausnummer 5 / Dorfstraße 10

Schmidter, Schmidtamann

1800: 1/16 Sölde zum Kloster Wessobrunn;
181O: Ein halb vonZiegel, halb von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes zweygädiges Wohnhaus. - Blasi Zacherl, . Schmidtenblasi
1860: Schmiedmichlgütl 15, 85 Tgw.

1723 Johann WelzmillerReiser (vom Kirchturm aus)
1767 Georg Eisenreich
1802 Blasius Zacher
1825 Michael Lay
1854 Leonhard Sedlmayr
1866 Kreszenz Sedlmayr, Witwe
1883 Matthias Sedlmayr und Anna, geb. Schneider von Egling
1910 Johann Reiser von Moorenweis von Hsnr. 17 in Heinrichshofen und Anna, geb. Wunder von Heinrichshofen, Hsnr. 17; verkaufen das Anwesen an Johann Fischer und kaufen Hsnr. 5 (Johann gest. 1920)
1920 Anna Reiser, Witwe
1938 Georg Reiser (Sohn des Johann und der Anna) und Therese, geb. Fischer von Egling, Hsnr. 100 (Georg vermißt seit 13.8.1944 in Rumänien)
1968 Johann Reiser + 8.6.2008, unverheiratet.

Landwirtschaft : Betriebsgröße ohne Wald: 2 ha
Landwirtschaft aufgegeben 1963
Gebäude:1968  Abbruch der Hofstelle/Gebäude
Wohnhaus-Neubau 1969

 

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Hausnummer 6 / Dorfstraße 8Flurkarte 1846

Bläsl, Metzger, heute Schreiber

1800: 1/16 Sölde zum Schloß Schmiechen
1810: Ein ganz von Ziegelsteinen gebautes, mit einem Strohdach versehenes, eingädiges Haus. Ein ganz von Holz aufgeführter, mit einem Strohdach eingedeckter Stadel und Stallung. - Joseph Ertinger, Bläslsepp
1860: Metzgergütchen mit realer Metzgergerechtsame 57,21 Tgw.

1713 Johann Mayr
1719 Franziskus Bernard
1742 Bernhard Bernard
1756 Blasius Erdinger
1804 Josef Erdinger
1835 Matthias Miehling
1836 Walburga Erdinger. Anwesen zertrümmert
1839 Jakob Hofmuth, Metzger                                                             Plan 1846
1864 Paulus Hofmuth, erwirbt 1875 Hsnr.7, vereinigt es mit Hsnr.6. Gest. 1881 d.Blitzschlag
1881 Michael Weiß und Marianne, geb. SchreiberWagner von Mering (Marianne gest. 1891), 2. Frau: Schreiber, altes Foto

 Älteres Foto

Maria, geb. Schluifelder von Steindorf. 
1919 Michael Weiß v. Merching und Monika, geb. Pfleger von Unterbergen. Beide verkaufen Haus Nr.  6                          Schmiede

1933  an Anna Endhart von Hsnr. 4, geb. Schreiber von Hsnr. 25 (siehe bei Hsnr. 4 die Jahreszahlen 1920, 1931 und 1933)
1933 Anna Endhart (Witwe von Hsnr. 4).
Dazu gehörte die Schmiede Hsnr. 44, 1922 Neubau, auf Hsnr. 6 umgeschrieben, demnach zuständig ab 1922 Ludwig Endhart und Anna, geb.Schreiber, ab 1931 Anna Endhart,Witwe von Hsnr.4
1953 Alfred Schreiber von Hsnr. 25, Schmiedmeister (= Neffe von Anna), und Elsa. Alfred gest 5.1.2008
1992 ½ Wohngebäude Renate Schreiber, verh. mit Alfons Löffler
½ Wohngebäude Gabriele Schreiber

2006 Gabriele Schreiber

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Hausnummer 7 / heute Dorfstraße 6                                                         Neuerer Plan

Ender - auch Endermann, Metzger, heute Weiß                                     Neuer Plan

1800: 1/8 Gütl zum Schloß Schmiechen
1810 Ein ganz von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes eingädiges Wohnhaus.- Joseph Fichtl, Ändermann
1860: Andremanngütchen 20,84 Tgw
.

-- Johann Ender
1711 Josef Fichtl
1714 Georg Pfleger
1767 Georg Jakob
1783 Josef Fichtl
1813 Sebastian Augustin
1846 Roman Glas
1875 Paul Hofmuth v. Hs.Nr.6 durch Kauf. Nr. 7 wird  mit Hsnr.6 vereinigt.  Gest. durch Blitzschlag  1881.                                                                 

                                                                                                                                                                                                                             1881 Michael Weiß v. Nr. 6 und Marianne, geb. Wagner von Mering, kaufen  das Anwesen Nr. 7 brechen es bis auf den Stall ab und vereinigen Hsn. 6 und 7 endgültig zu einem Besitz                                                                                   

Hausnummer 7 neu:

1919 Michael und Monika Weiß. Verkaufen [1933]das Haus Nr. 6 an Anna Endhart von HsNr. 4, geb. Schreiber von HsNr. 25Weiß.
1933 Diesselben Michael Weiß und Monika, geb. Pfleger von Unterbergen bauen den (Roß-)Stall zu einem Wohnhaus um und beziehen den Neubau 1933 für sich wieder als Hsnr. 7.
1950 Andreas Weiß (Sohn von Michael und Monika)
1964 verh. mit Walburga Spielmann von Heinrichshofen

1963 Wohnhaus - Neubau

Landwirtschaft (aufg. 1988):  7 ha
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1995   ehem. Wohnhaus Hs. Nr. 7, nun Dorfstr. 6a,  renoviert: Sabine Sommer - Weiß  und                   Andreas Sommer

......... Wohnhaus Dorfstr. 6  neu erbaut: Quiroz - Weiß Monika  und Quiroz Ricardo

____________________________________ Ender - Haus ?

Dieses Bild wurde seinerzeit in der Gemeindeverwaltung abgegeben. Der Besitzer dieses Bildes wurde nicht notiert, ebenso das Objekt, um das es sich handelt. Wenn ich mich recht erinnere, wurde gesagt, es soll der Ender in Heinrichshofen (Nr. 7) sein. Trifft dies zu, so wäre das Haus um 1880 abgebrochen worden. Wer kann nähere Auskunft geben? Für Hinweise wären wir sehr dankbar, da es sich um eine schöne Aufnahme handelt.

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Hausnummer 8 / Dorfstraße 4

Hoiß

1800: 1/16 Sölde zum Kloster Rottenbuch
1810 Ein halb von Ziegel, halb von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes, zweygädiges Wohnhaus. Ein von Holz aufgeführter, mit einem Srohdach versehener Wagenschupfen. - Anton Walcher, Hoiß
1860: Rest des Hoisgütchens 9,35 Tgw.

1716 Johann FichtlBacher Wirt

-- Georg Fichtl
1800 Xaver Walleshauser
1809 Anton Walcher
1855 Anton Walcher
1861 Johann Wörle
1865 Johann Egger
1867 Johann Kiening
1877 Franz Kiening
1894 Jakob Kiening
1905 Josef Bacher und Anna, geb. Frietinger von Luttenwang
1946 Anna Bacher, Witwe, zieht im Dezember 1946 zu ihrer Tochter nach Mering und verpachtet das Anwesen mit Wirtschaftsbetrieb an
1947 Spielmann Ludwig, geb. in Kleinkitzighofen, und Maria, geb. Schönwetter von Langerringen, Pächter seit 1.1.1947Hois Wirt
1968 8.2. Pachtaufgabe. Nachfolgender Pächter Ernst
1970/71 Verkauf an Anton Ehrl aus München ( ohne Landwirtschaft)
2000 Marlene Sieber durch Kauf. Landgasthof

Landwirtschaft (aktuelle Angaben):
Betriebsgröße ohne Wald: ca. 13 ha
Landwirtschaft aufgegeben l971.

Gewerbe: Gastwirtschaft
heutige Nutzung der Hofstelle/Gebäude ......................................................
Sonstiges, Besonderheiten, Gebäudeabbrüche, Neubauten, Renovierungen usw.

Abb. Hois
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Hausnummer 9 / Dorfstraße 1

Schäffler, dann Oel, heute KarpfKarpf Altbau

18OO: 1/16 Sölde zum Schloß Schmiechen;
1810 Ein halb von Ziegel, halb von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes, zweygädiges Wohnhaus. - Joseph Schöpf, Oelsepp
1860: Rest des Schäfflergütchens 13,29 Tgw

1714 Matthias Schäfler
1724 Thomas Schöpf
1753 Jakob Schöpf
1785 Josef Schöpf
1819 Simon Wörle
1859 Johann Wörle nach Hsnr. 8Karpf Neubau
1861 Franz Paul Karpf von Hsnr. 15
1871 Jakob Karpf und Elisabeth, geb. Wörle von Hsnr. 23 (Jakob gest. 1894)
1894 Elisabeth Karpf, Witwe
1904 Michael Karpf und Veronika, geb.
Fischer von Dünzlbach (Michael gest. 1940)
1940 Veronika Karpf, Witwe
1952 Andreas Karpf und Rosa, geb. Brenner
von Kohlhunden bei Marktoberdorf
1994 Paul Karpf
Hofstelle/Gebäude 2000 abgebrochen und Neubau
eines Mehrfamilienhauses

 

Abb. Karpf - alt und neu

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Hausnummer 10 / Dorfstraße 3

MeßnerMesner

1800: 1/16 Sölde zum Kloster Wessobrunn
1810: Ein ganz von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehen es, zweygädiges Wohnhasu. - Johann Mainz, Meßner

1860: Mesnergütchen 12.31 Tgw.                     

1635 Kaspar Endres
1675 Johannes Endres
1678 Johannes Endres
1705 Franziskus Mainz
1742 Jakob Mainz
1749 Georg Mayr
1776 Nikolaus Mainz
1802 Johann Mainz                                        
1834 Josef Symnacher
1881 Max Mair
1882 Vitus Greinwald und Therese, geb. Karl von Hausen bei Hofhegnenberg
1912 Otto Greinwald und Maria, geb. Sailer von Prittriching (Otto 1917 gefallen in Frankreich)
1917 Maria Greinwald, Witwe
1919 Johann Wex von Merching und Maria Greinwald, geb. Sailer
1950 Michael Franz von Egling, Hsnr. 54, und Franziska, geb. Wex von Hsnr. 10
1986 Hermann Franz und Adelheid, geb. Heiß aus Merching

......................................................

Landwirtschaft (aktuelle Angaben):
Landwirtschaft 1986 aufgegeben (verpachtet)

Hofstelle u. Gebäude 1991 abgebrochen. Einfamilienhaus neu gebaut.

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Hausnummer 11 / Dorfstraße 5

Neubaur (Nibaur)

1752: 7/8 Hof zum Kloster Wessobrunn
1810: Ein ganz von Ziegel gebautes, mit einem Ziegeldach gedecktes, eingädiges Wohnhaus. Ein ganz von Holz aufgeführter, mit einem Strohdach versehener Stadel und Stallung. Ein ganz von Holz aufgeführter, mit einem Plattendach versehener Wagenschupfen. - Joseph Eberl. Neubauer
1860: Der Neubauernhofrest 60.67 Tgw.

1699 Jakob HeitmayrNibaur
1736 Simon Heitmayr
1767 Aegidius Eberl
1793 Josef Eberl oo Maria Anna Steber v. Hs.Nr. 1.  3 Kinder
1835 Josef Eberl oo M.Anna Beischer v. Hausen b. Hof, 5 Kinder
1874 Andreas Eberl oo Maria Siebenhütter v. Merching, 3 Kinder
1897 durch Kauf an Markus Mayr * Reiffersbrunn b. Mering oo Kreszentia Niedermeir v.H., (2)oo Katharina Gelb v. Wabern, 10 Kinder.  Verkauft und zieht 1914 nach Meringerzell.   
1914 durch Kauf Franz Recher von Hsnr. 27 und Rosina, geb. Ziegler von Prittriching
1957 Anton Neher und Kreszenz Recher. Kinder: Maria Creszentia, Franz Sales, Alois, Simon (gef. in Rußland 22.10.1943), Genevefa (*11.5.1924)
1991 Marion Gelb, geb. Grabmann aus Merching oo Christian Gelb . Neubau Wohnhaus Dorfstr. 5a ( Fam. Gelb )

 Landwirtschaft (aktuelle Angaben 1999):
Landwirtschaft aufgegeben 1991, Hofgröße siehe oben 1860. Heutige Nutzung der Hofstelle: Leerstehend. Im Wohnhaus  lebt Genovefa.

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Hausnummer 12 / Dorfstraße 7

Früher Wagner, dann Sattler, heute Gemeindehaus

1800: 1/16 Sölde zum Kloster Rottenbuch ;1860: Wagnergütchen 3.70 Tgw.
1810: Ein ganz von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes, eingädiges Wohnhaus. - Anton Wagner, Wagnertoni.
1704 Michael Lettenberger (siehe auch Hsnr. 39) Hausnummer 13
1742 Jakob Lettenberger (siehe auch Hsnr. 39)
1781 Anton Wagner
1824 Josef MiehleGmoahaus
1835 Georg Ertinger
1868 Thaddäus Ertinger
1877 Andreas Förg
1902 Monika Förg
1907 Jakob Hammer und Maria, geb. Grießer von
Kissing (Maria gest. 1948, Jakob gest. 1949).
1921 Erkauf des Lettamann - Anwesens Nr.13 . Die
Geschwister des Jakob Hammer als Erben
verkaufen 1949 den Besitz an die Gemeinde
Heinrichshofen, die das Anwesen zu einem
Gemeinde-Familien-Wohnhaus umbaut
.1949 Gemeinde Heinrichshofen.*)

l995 Abbruch des landwirtschaftlichen Gebäudes, Neubau des Gmuahauses. 200? Abbruch des Wohnhauses und Neubau des Feuerwehrhauses. Siehe  auch Nr. 29

Gemeindehaus Heinrichshofen. Festschrift zur Einweihung am 15. September 1996 Gemeindehaus

 

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Sitz der Freiwilligen Feuerwehr Heinrichshofen

Sitz des Schützenvereins Enziam Heinrichsofen

 

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*) Im Gde.- Haus Nr. 12  wohnte seit ihrer Vertreibung 1946 die Kriegerwitwe Mühlberger mit ihren zwei Kindern Lore und Stefan (*1941). 1955 zog die Familie in das neuerbaute Haus in der  St. Afra- Siedlung in Mering.  Ihr enger Verwandter war P. Hermann Weber OP aus Graz. Im Herbst 2010  bringt  Franz Knittel ein Buch über die Afra-Siedlung heraus, in der Stefan Mühlberger über die Geschichte seiner Familie erzählt.

Siehe  Bericht Augsburger Allgemeine  28.08.2010  

Mühlberger

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Hausnummer 13 Lettamann (li)

Lettamann ( abgebrochen)

1800: 1/16 Sölde zum Schloß Schmiechen
1810: Ein halb von Ziegel, halb von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes eingädiges Wohnhaus. Blasi Wunder, Lettenbläsl
1860: Lettenmanngütchen 3.70 Tgw.

 


1747 Thomas Wunder
1795 Josef Wunder
1792 Blasius Wunder
1821 Matthias WunderLettenmann (li.)
1854 Matthias Wunder nach Hsnr. 17
1864 Georg Huster nach Hsnr. 38
1874 Johann Schmerold
1897 Josepha Schmerold
1921 Von Jacob Hammer Hsnr. 12 erkauft
und Gebäude abgebrochen. 

                                                                                    (Li.) Lettenmann-Gütchen

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Hausnummer 14 / Kirchstraße 3

Früher Kerlweit, Bölt

1800: 1/16 Sölde zum Schloß Schmiechen
1810: Ein halb von Ziegel, halb vonHolz bebautes, mit einem Strohdach versehenes, eingädiges Wohnhaus. - Michael Steer, Kerlschuster
1860: Karlweitgütchen 10,08 Tgw.

1663 Urban Greif
1737 Franziskus Greif
1780 Laurentius Birkinger
1800 Michael Steer
1831 Vitus Oswald
1863 Matthias Oswald
1897 Michael Sedlmeir zieht nach Hsnr. 22 in Egling
1899 Johann Fürsicht und Elisabeth Fürsicht, geb. Rippel von Egling (Johann gest. 1925)
1925 Elisabeth Fürsicht, Witwe
1926 Sebastian Mayr von Ramsach und Elisabeth Fürsicht, geb. Rippel. Die Ehegatten trennen sich und Elisabeth Mayr tauscht 1927 nach Hsnr. 21
1927 Peter Schuster und Rosa, geb. Bölt von Hsnr. 21
1958 Rosa Schuster
1962 Cäcilia Schuster, verh. mit Magnus Westermeier aus Prittriching
1988 Müllner Gerhard und Andrea aus Egling

Landwirtschaft (aktuelle Angaben):
Betriebsgröße ohne Wald: 3,5 ha
Landwirtschaft aufgegeben ca. l965
Umbau des landw. Gebäudes zu einem Wohnhaus. 1965 Abbruch des alten Hauses.

Abb. Bölt (li) und Kirchstraße
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Hausnummer 15 / Kirchstraße 8

HieslmannHiaslmann

1800: 1/16 Sölde zum Schloß Schmiechen
1860: Rest des Hiaslgütchens 3,66 Tgw.

1723 Michael Steber
1763 Johann Steber
1788 Georg Schöpf
1820 Sebastian Schöpf
-- Franz Karpf
1836 Franz Paul Karpf auf Hsnr. 9
1861 Stephan Blank und Rosalia, geb. Meschenmoser von Scheuring
1892 Johann Blank und Regina, geb. Bartl von Egling
1933 Ludwig Blank und Therese, geb. Metsch von Egling, Hsnr. 97 (Therese gest. 1942), 2. Frau: Theres Braunmüller von Hsnr. 41Altes Hiaslmann Anwesen
1968 Viktoria Blank, verh. mit Erich Maier aus Steinbach
1995 Hermann Maier verh. mit Sabine Metzger aus Egling


Landwirtschaft (aktuelle Angaben):
Betriebsgröße ohne Wald: 4 ha

Wohnhausabbruch l995, Neubau
Neubau eines Wohnhauses im Garten 1970 (Mühlstr. 9)

Abb. Hiaslmann

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Hausnummer 16 / Kirchstraße 5

Hartl

1800: 1/16 Sölde zum Kloster Rottenbuch
1810: Ein ganz von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes, eingädiges Wohnhaus. - Ulrich Spicker, Hartlulrich.
1860: Hartl-Gütl 7.16 Tgw.

1761 Erhard Singer                                           Altes Foto ?
kus Spicker
1843 Agathe Spicker
1854 Felix Spicker
1884 Jakob Deininger und Kreszenz, geb. Steber von Egling, Hsnr. 51
1914 Georg Deininger und Afra, geb. Schneider von Merching
1955 Alois Deininger und Lidwina, geb. Kohlhofer aus Großenpinning (Landau a.d. Isar)
1992 Aloisia Ecker, geb. Deininger     

2009  12.9.  Lidwina +                                                                                               

Landwirtschaft (aktuelle Angaben):
Betriebsgröße ohne Wald: 6 ha
Landwirtschaft aufgegeben 1987

Wohnhausumbau l953; Abbruch von Stall und Stadl 1994,
Neubau eines Wohnhauses (5a,b)

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Hausnummer 17 / Kirchstraße 7

Stauder, heute SchusterStauder

1800: 1/16 Sölde zum Kloster Rottenbuch
1810: Ein ganz von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes, eingädigs Wohnhaus. - Joseph Söldner, Staudenjosl;1860: Staudengütchen 9.70 Tgw.

1675 Johann Staudl
1708 Johann Staudl
1728 Friedrich Schröfl
1782 Josef Söldner
1823 Johann Seyrer
1854 Andreas Seyrer
1864 Matthias Wunder von Hsnr. 13
1894 Johann Reiser nach Hsnr. 5
1910 Johann Fischer von Egling, Hsnr. 13 und Therese, geb. Achmüller von Scheuring
1951 Johann Deininger von Hsnr. 47 u. Therese, geb. Fischer von Hsnr. 17
1987 Augustin Deininger und Ilona, geb. Beddies auch Glauchau
2006 Augustin +
Verkaut an Ernst

Landwirtschaft (aktuelle Angaben):

Betriebsgröße ohne Wald: 2,87 ha

falls Landwirtschaft aufgegeben: wann? .................

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Hausnummer 18

Weber, später Meßner, abgebrochen

1800: 1/16 Sölde zum Schloß Schmiechen
1810: Ein halb von ..........

1860: Mesnergütchen 10.56 Tgw.

1753 Matthias Stölzl
1778 Anton Bergmann
1819 Korbinian Bergmann
1853 Franz Xaver Schauer
1892 Josef Rill
1893 Josef Kiening
1904 Georg Kiening
1928 abgebrochen und mit Hsnr. 11 (Niebauer) vereinigt

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Hausnummer 19 / ( Kirchstraße 10 )                                     Der einzige abgegangene Hof!

Michlbaur

1800: 1/1 Hof zur Allerheiligenkapelle (abgebr.1805) bei der Stadtpfarrkirche Landsberg
1810: ein ganz von Ziegel gebautes, mit einem Ziegeldach gedecktes, zweygädiges Wohnhaus. Ein halb von Ziegel, halb von Holz gebautes, mit einem Strohdach eingedeckter Sstadel und Stallung. Ein ganz hölzerner, mit einem Strohdach versehener Wagenschupfen. - Leonhard Seidl, Michlbauer.
1860: Michelbauernhofrest 5.19 Tgw.

1631 Michael BrukbergerKataster 1846
1657 Michael Brukberger
1676 Johann Mayr
1695 Johann Brukberger
1760 Johann Holzmüller
1765 Josef Holzmüller
1769 Andreas Hutter
1811 Leonhard Seidl
1861 Benedikt Leitensdorfer von Hsnr. 26
c.1870 wird der Hof zertrümmert. Das verbliebene Hintergut (Restgut) kauft:
1880 Josef Mahl und Genovefa = 1. Frau, 2. Frau: Rosina Mall, geb. Leitensdorfer von Hsnr. 2
1901 (?) Nach dem Tode Josef Mahls verkauft die Witwe Rosina Mahl die Ökonomie; das baufällige Haus wird abgebrochen. Es wird ein kleines Privatiershäuschen                

errichtet. Den großen restlichen                                      Kataster 1846                                    
Hofplatz erkauft der Braunmüller.                                    Kataster 1808 Michlbaur                           

a) Neuerbautes Privatiershäuschen (führt weiter Hs. Nr. 19, Kirchstr. 10) .
1924 Johann Ueth und Afra, geb. Ott von Hsnr. 2
1934 Veronika Recher (Schwester des Franz Recher von Hsnr. 11) vermietet an
1935 Alois Veit und Anna (beide von Memmingen)
1938 an Kaspar Kurz von Dünzlbach und Amalie, geb. Keil von Prittriching
1979 Paula Schmid, verh. mit Wilhelm Schmid von Prittriching
1999 Klotz-Nebel, verh. mit Elmar Klotz-Nebel von Walleshausen
b) Wohnhaus -Neubau ( s. Hs. Nr. 50, Mühlstr. 1)
1948 erbaut im Hofgrundstück des ehem. Michelbauern Michael Beck von der Braunmühle ein
Wohnhaus
c) Wohnhaus - Neubau ( Kirchstraße 12 )
2005 errbaut dort nach Grunderwerb die Familie Ludwig , Mering, ein Wohnhaus.                                             Kataster  1808


Zur Geschichte: Im Pfarrarchiv Landsberg liegt ein Aktenbündel 1671-1809, diesen Hof betreffend.

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Hausnummer 20 / Kirchstraße 9
Schiel, dann Gidipeter
1800: 1/16 Sölde zum Kloster Wessobrunn
1800 : Ein halb von Ziegel, halb von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes eingädiges    Haus.- Gallus Winter, Schiellgall
1860: Gsellmanngütchen 5.30 Tgw.
1706 Georg Schiell
1745 Simon Schiell
1771 Gallus Winter
1822 Bernhard Schuler
1830 Jakob Miller
1864 Josef Lefin nach Hsnr. 47
1881 Jakob Knoll
1902 Ferdinand Greinwald

1906    Durch Kauf  Franz Braunmüller ( v. Walleshausen ) von Hs.Nr. 41 (Gidimann) .  Sohn  Peter von Tochter 

            Maria erhält das Anwesen:

1928    Peter Braunmüller („Gidipeter“) v. Hs. Nr. 41 oo Scholastika (Laschtl), geb. Böller v. Merching; 8 Kinder.   

            Dazu in Wohnung seit

1951    Andreas Braunmüller (Sohn) und Franziska, geb. Fuchs von Mering. 6 Kinder

1999    Andreas+ , 

2009    10.9.  Franziska+

Keine Angaben

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Hausnummer 21 / Kirchstraße 11
Wind, jetzt Kerlin
1800: 1/16 Sölde zum Schloß Schmiechen
1800: Ein ganz von Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes, eingädiges Wohnhaus.- Simon Sedlmayr, Windsimon
1860: Windgütchen 6.40 Tgw.
1746 Paul Weingärtner
1787 Martin Wind
1793 Simon Sedlmayr
1829 Franz Paul Schorg
1859 Lorenz Schneider nach Hsnr. 39
1878 Franz Xaver Bölt von Hsnr. 39 und Magdalena, geb. Rippel (Schwester der Elisabeth von Hsnr. 14)
1927 Rosa Bölt (tauscht mit ihrer Tante das Anwesen und zieht nach Nr. 14)
1927 Mayr Elisabeth, verw. Fürsicht, geb. Rippel, von Hsnr. 14, verkauft
1941 an Ludwig Siebenhütter von Egling, Hsnr. 93, und Anna, geb. Högenauer von Heinrichshofen, Hsnr. 28. Verkaufen das Anwesen 1953 an die Flüchtlingsfamilie Hermann Heidenreich von Doberseik, Kreis Römerstadt im Altvatergebirge, und Anna, geb. Kunshner, die seit 1948 das Anwesen Hsnr. 38 gepachtet hatten.
1950 Hermann Heidenreich
1979 Peter Mattausch und Sandmeier-Mattausch Ingrid
Darauf folgende Eigentümer: ........................
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Hausnummer 22 / Mühlstraße 5
HeisbauerHeisbaur
1800: ½ Hof zum Kloster Ettal (evtl. teilweise zum Schloß Schmiechen)
1810: Einhalb von Ziegel, halb von Holz gebautes, mit einem Ziegeldach gedecktes, eingädiges Wohnhaus. Ein ganz von Holz gebauter, mit einem Srohdach versehener Stadel und Stallung. -Johann Walch, Heißbaur

1860: Heißbauernhalbhof 141.56 Tgw.
1650 Martin Schaumberger
1716 Johann Fichtl
1735 Thomas Peischer
1760 Martin Miller
1808 Johann Walcher
1832 Kaspar Eckart
1856 Kaspar Drexl, dann sein BruderHeisbauer Stadel
1875 Felix Drexl und Maria, geb. Lechner von
Eismerszell (Felix gest. 1881)
1881 Maria Drexl, Witwe
1882 Johann Winkler von Jesenwang und Maria Drexl, geb. Lechner
1906 Felix Drexl (Sohn des Felix und der Maria) und Maria, geb. Kistler von Brunnen, Gemeinde Merching (Maria gest. 1942, Felix gest. 1944)
1944 Walburga Drexl, Tochter des Felix und der Maria
1945 Friedrich Ziegler von Winkl und Walburga, geb. Drexl
1972 Felix Ziegler, verh. mit Maria Karpf
1987 Maria Ziegler, Witwe
         Kinder: Friedrich Katharina Florian

Landwirtschaft (aktuelle Angaben):                                                                                                                                      Betriebsgröße ohne Wald: 45 ha, Wald 16 ha
Gebäude:
Wohnhaus, Baujahr l850, renoviert 1988
Stallneu- und Umbauten 1975 - 1986
Renovierung der Wäldchenkapelle 1997

Oben:  Foto  Heisbauer

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Hausnummer 23 / Mühlstraße 3

Bachmann, früher Bachwastl

1800: 1/16 Sölde zum Schloß Schmiechen
1810: Ein halb von Ziegel, halbvon Holz gebautes, mit einem Strohdach versehenes Wohnhaus. - Sebastian Wörle, Bachwastel
1860: Bachwastlgütchen 15.40 Tgw.

1762 Sylvester WörleBachmann  v. Zankenhausen
1790 Sebastian Wörle
1843 Anton Wörle und Maria, geb. Selder von Moorenweis

1844 Bruder Andreas heiratet nach Egling Nr. 50 (Huber)
1885 Andreas Wörle und Katharina, verw. Löhner  (geb. Drexl) von Hsnr. 40

1885 Johann Wörle heiratet nach Nr. 33 (Bachschuler/Krebold) und zieht 1886 nach Nr. 31 (Peischer)
1921 Johann Wörle und Magdalena, geb. Steinbrecher von Steinbach
1959 Robert Wörle + 25.12. 2007


Landwirtschaft (aktuelle Angaben):
Betriebsgröße ohne Wald: 6,12 ha
Landwirtschaft aufgegeben 1995.
Heutige Nutzung der Hofstelle/Gebäude: Wohnhaus
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Hausnummer 24 / Mühlstraße 8

Braunmühle

1800: 1/8 Gütl zum Schloß Schmiechen, ¼ und 1/16 (Zubau) zum Kloster Dießen
1810: Ein ganz von Ziegel gebautes, mit einem Ziegeldach gedecktes, zweygädiges Wohnhaus. Ein ganz von Ziegel gebauter, mit einem Strohdach eingedeckter Stadel und Stallung. Eine ganz von Holz gebaute, mit einem Ziegeldach versehene Sagmühle. Leonhard Pöck, Obermiller.
1860: Obermühlgut mit rad. Mahl-, Säg- und Ölmühlgerechtsame, 150 Tgw.

1537 Wolf Braumiller

1573 Michael Braunmüller

1586 Wolf Praunmüller

1627  Martin Praunmiller  

1675 Martin Braunmüller v. Römertshofen  oo  Christina Eckert 

1700 (ca.) Hans Peischer 

172o Melchior Braumiller v. Peretshofen (obere Mühle)  oo Cath. Peischer           Braunmühle
1723 Georg Holzmüller v. Germerswang
1754  durch Kauf Augustin Bök und Anna, geb. Hager von Petzenhofen
1779 Bernhard Bök und Gertrud, geb. Gall von Schwabhausen (Gertrud gest. 1790), 2. Frau: Theresia, geb. Hillebrand von Steinbach; seit 1792 ist der Schreibname: Beck
1824 Matthias Beck und Maria Anna, geb. Huber von Merching
1859 Franz Beck und Rosina, geb. Grad von Heinrichshofen, Hsnr. 1 (Rosina gest. 1868), 2. Frau: Therse, geb. Beck von Aichach (Franz gest. 1897)
1897 Therese Beck, Witwe (gest. 5.2.1907)Braunmüller Stadel
1903 Michael Beck und Maria, geb. Drexl von Hsnr. 22 (Michael gest. 1951)
1945 Franz Beck oo (1) Josephine, geb. Mayr von Hsnr. 1 (+2.4.1956). Kinder:           Maria Theresia  *26.7.1947 (s.Nr.1 Bergwirt) - Johanna Josepha - Franz Ulrich (* 22.8.56) - Fini *2.4.1956) - (2) Theresia Mayer, Schwester der 1. Frau
1993 Franz Beck, verh. mit Elisabeth Geier , geb. Widmann von Egling, verh. (1) Geier, Weil (Saliterbauer)

Landwirtschaft (aktuelle Angaben):
Betriebsgröße ohne Wald: 52 ha
Wald 11 ha
Seit 1974 keine Viehhaltung mehr
Gewerbe: Mühle aufgegeben ca. l971
Heutige Nutzung der Hofstelle/Gebäude: Wohnungen, Landwirtschaft.

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FORTSETZUNG  HEINRICHSHOFEN  (II ) 25-50 siehe Link oben!                                    17.6.2009