Dreizack von den Edlen von Egling  

Denkmäler u. Erinnerungstafeln

Friedhofsdenkmäler

Gessel-Grab

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                

 

                       Ehem. Bartel - Grabstein  (Bendedikt Bartel und Maria, geb. Fried v. Wabern) 

Wie so manch anderer Grabstein im Alten Eglinger Friedhof,  so wurde auch dieser entfernt, meist aus Gründen angeblicher Sicherheit. Dabei  wären die alten Grabsteine oft die anschaulichsten Zeugen  Egling Dorf- und Familiengeschichte!

Vor kurzem wurde der Friedhof als " Geschichtsbuch der anderern Art" bezeichnet. So im Bericht des LT 2.2.2009 über das Büchlein von Anton Lichtenstern, "Der Dreifaltigkeitsfriedhof in Landsberg a. Lech" (noch erhältlich).

Auch Egling hat ein derartiges Geschichtsbuch: den alten, aufgelassenen Friedhof mit  Grabdenkmälern um und an der Pfarrkirche. Ihn gilt es jetzt von gemeindlicher Seite als "Eglinger Geschichtsbuch der anderen Art" zu erhalten und vor allem  zu pflegen!

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Dörfliche Friedhofskultur und Heimat                                                         Neu!

Von Dr. Martin Hentrich und Olaf Wegewitz

Es gibt viele „Denk"-Tage in unserem Land, das dritte September-Wochenende be-
schert uns am 18./19. September den „Tag des Friedhofs". Wer denkt beim Besuch
eines Friedhofes an Geschichte, an Heimat? Ist dies doch zuallererst ein Ort der
Trauer und der Erinnerung. In unserer hektischen Alltagswelt werden Friedhofsbesu-
che verdrängt. Man erinnert sich dort an die Verstorbenen, viele Besucher sind allein
mit ihnen. Doch Friedhöfe sind auch Treffpunkte der Lebenden. Hinterbliebene fin-
den Trost, nicht zuletzt durch die parkähnlichen Anlagen, die Gespräche mit anderen
Besuchern, die kurzen Texte auf den Gräbern

Viele Generationen blicken auf uns, wenn wir einen Dorffriedhof besuchen. Die Friedhofskultur, wie wir sie kennen, stammt aus dem 19. Jahrhundert. Während in
größeren Städten durch das zunehmende Bevölkerungswachstum die in der Nähe der
Kirchen befindlichen Friedhöfe keinen Platz mehr boten und an den Stadtrand verlegt
wurden, behielten sie in den Dörfern ihre Lage meist bei. Dort finden wir sogar ver-
einzelt noch Grabstätten aus dem 19. Jahrhundert und viele Namen von Familien, die
heute verschwunden sind, die dem Dorf aber in früheren Zeiten Charakter gaben.
Anekdoten und kleine Geschichten, die die dörfliche Geschichte widerspiegeln wer-
den weitererzählt. So bilden die Grabstellen auf den Friedhöfen das Bindeglied in die
Vergangenheit, in die Geschichte des Dorfes. Auch hier gilt im Kleinen das Wort von
Alt-Bundespräsident Köhler, das er im Großen anlässlich der Wiedereröffnung des
Domschatzes in Halberstadt sprach: „Zukunft braucht Herkunft."

Doch auch hier schlägt die demografische Entwicklung und die Entvölkerung dörfli-
cher Räume durch Wegzug zu. Die Entreligiosierung und die Entfremdung in unserer
konsumorientierten Gesellschaft tun ein Übriges. Immer weniger Grabpfleger kom-
men auf die zu pflegenden Gräber. Da auch die Schulen verschwunden sind, bleiben
für die Fortgezogenen oft nur noch die Friedhöfe als Erinnerungspunkte an ihre Ver-
gangenheit. Doch die Verwaltungen unserer Einheitsgemeinden sind weit, und die
Friedhöfe werden effektiv verwaltet. Vielleicht wissen viele Bürgermeister und Ge-
meinderäte gar nicht, welche Schätze an Identifikation sie mit den Dorffriedhöfen
haben, hier atmet die Dorfgeschichte - wenn man sie lässt. Um so bedauerlicher ist
es, wenn alte Grabstellen wegplaniert werden, wenn ein gegenständlicher Teil der
Dorfgeschichte quasi ausradiert wird, wenn der Dorffriedhof nur noch ein bürokra-
tisch verwalteter Raum für 20 bis 30jährige Reihengräber sein soll. Es lohnt sich,
darüber nachzudenken, nicht nur am „Tag des Friedhofs".

Aus:
Zwischen Harz und Bruch
Heimatzeitschrift für Halberstadt und Umgebung
Dritte Reihe
Heft 60 (September 2010)
Seite 16 - 19

 

Hinweis:  Die Pfarrei Bergkirchen präsentiert im Internet ihre  Friedhöfe: klicken Sie einfach bei Google unter Bergkirchen Pfarrei Friedhof !

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DENKMALSCHUTZ - DENKMALSCHUTZ - DENKMALSCHUTZ - DENKMALSCHUTZ

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 Liste der Baudenkmäler in Egling a.d.Paar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

In der Liste der Baudenkmäler in Egling a.d.Paar sind alle Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Egling a.d.Paar und deren Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Bayerischen Denkmalliste, die auf Basis des Denkmalschutzgesetztes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt und seither laufend ergänzt wurde.

Egling

Badstraße 1 [Hs.Nr. 41]; Zweigeschossiges Wohnstallhaus, wohl Ende 18. Jh., überformt; reich geschnitzte Haustür, zweiflügelig mit Oberlichtgitter und Rahmen, Ende 18. Jh. [Kramer]
Beinhaus; ehem.; mit Ölberg und Zeltdach, Ende 18. Jh.; Brettertür mit Relief, gleichzeitig                                                 
Friedhofsmauer, in geschlämmtem Backstein mit drei Pforten, flankiert von je zwei Pfeilern mit Sandstein-Deckplatten, 18./19. Jh.
Hauptstraße 28; Kath. Kapelle St. Blasius, spätromanisch u. 1. Hälfte 15. Jh.; mit Ausstattung
Hauptstraße 34; Kath. Kapelle St. Ulrich, spätromanisch u. 1. Hälfte 15. Jh.; mit Ausstattung
Hauptstraße 7 [HsNr.5]; Kleinbauernhaus, Mitterstallbau, mit geschnitzter Haustür, bez. 1862 [Giler,verändert bzw. abgebrochen]
Hauptstraße 8 [HsNr.36 ]; Stattliches Wohnhaus, barockisierender Krüppelwalmdachbau mit schlichter Putzgliederung, um 1900 [ehem.Gendarmeriehaus]
Kirchweg 3; Kath. Pfarrkirche St. Vitus, Chor im Kern spätgotisch, sonst Neubau 1768/73 von Franz Anton Kirchgrabner; mit Ausstattung
Kirchweg 4 [Nr. 110]; Pfarrhaus mit Walmdach, Risalit, neubarock, erbaut 1900/01
Mariensäule, ehem.; jetzt gußeiserne Figur auf Sockel, bez. 1869 [siehe unten ]
Schulstraße 6 [Nr. 28]; Zweigeschossiges Bauernhaus, Mittertennenbau, um 1875 [Spenglerschuster]  

                                                                                                                                                                                                         Kath. Kath. Kapelle St. Magnus [Hattenhofen], erbaut 1682; mit Ausstattung

Heinrichshofen [Bearbeiten]

Berggasse 1 [Hs.Nr.1]; Ehem. "Bergwirt", stattlicher Satteldachbau v. 1889; mit Ausstattung.
Dorfstraße 12 [Nr.31]; Haustür, bez. 1844 [Peischer]
Dorfstraße 9 [Nr.35]; Zweigeschossiges Wohnhaus im Heimatstil, erbaut 1906 von Zimmermeister Leonhard Kiening, mit Ausstattung
Kirchstraße 1; Kath. Filialkirche St. Andreas, Chor im Kern spätgotisch, Turm um 1730, Langhaus 1751; mit Ausstattung. Treppenaugfgang, gedeckt, zur Kirche führend, 18. Jh.
Mühlstraße 5 [Nr. 22]; Haustür, bez. 1842 [Heisbaur]
Paarstraße 13 [Nr.42] ; Untere Mühle; Hauptgebäude mit Steilsatteldach, 2. Hälfte 18. Jh.; Hausfigur hl. Nepomuk, Mitte 18. Jh.


Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Egling_a.d.Paar"
Kategorien: Liste (Baudenkmal in Bayern) | Egling a.d.Paar
Diese Seite wurde zuletzt am 3. März 2008 um 13:56 Uhr geändert.
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Kriegerdenkmäler     

                               Kriegerdenkmäler                           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kriegerdenkmal  Egling, älteres Foto

 

Gedenktafel                                                                         Zum Volkstrauertag 2009

                                                              Kriegsteilnehmer 2                  

Kriegsteilnehmer   ---- 1914/18  -----          

 

 Totenlisten

 

Egling / Heinrichshofen 1914/18

               Egling

               1. Weltkrieg 1914/18

               24 Tote

              

 

 

 

                  Heinrichshofen

                1. Weltkrieg 1914/18

                13 Tote

 

 

Egling 19939/45

                   Egling

                   2. Weltkrieg 1939/45

                   48  Tote bzw. Vermißte

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                            

Egling 1939/45

           

                 

                  Falls nicht lesbar:  

                  Siehe alte Chronik Egling (1954) S.  130, 139 f.;  

                  neue Chronik Egling (2007) S. 216 f.

                  Bei Schriften bei der Gemeindeverwaltung erhältlich!

              

 

 

 

 

 

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Warburton - Stein

 Der einizige Krieger,  der  auf der Flur Egling 1944 gefallen ist, war der englische Pilot Warburton, siehe Startseite Link "Warburton" oben!

Warburton Denkmal 9.5.2007 eingeweiht

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VERTRIEBENEN - DENKMAL  Vertriebenen Denkmal

 

Ein Gedenkstein als Mahnmal an  die Vertreibung wurde auf dem Wendelinsberg neben der Ulrichskapelle im  Friedhof der Heimatvertriebenen aufgestellt. Das Denkmal wurde von den Steinmetzen Thomas Bartl und Thomas Wolf geschaffen.

 

Über die Vertreibung 1945/1946, vor allem aus den mährischen Orten Doberseik und Erdberg, siehe Tatjana Husel, Heimatbuch Egling 2007, S. 89 ff. ; diess., Knöpflesnacht (1997) Artikel Heimat.

Suche ferner  bei Google im Internet unter Doberseik und Erdberg(Südmähren)!

 

 

 

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 VERTRIEBENEN  - AUSTELLUNG                                                 19./20. April 2008

im Bergwirtstadel Heinrichshofen Vertriebenen - Austellung Bergwirtstadel Heinrichshofen

Veranstaltet vom Kulturverein Egling-Heinrichshofen - intakt

Die Ausstelung fand großen Zuspruch. Allgemein wurde bedauert, daß sie nur zwei Tage zu sehen war.

Wir hoffen nun auf  die Fotodokumentation dieser  gelungenen Ausstellung!       

Übrigens: Das erste Wurzelschlagen der Neubürger können sie hier in den Häuserbüchern Egling - Heinrichshofen beobachten bei den Häuserneubauten nach 1950!     

Siehe vor allem Egling, Häuser  nach 1800, und Heinrichshofen ab Hs.Nr. 50; dort auch Familiennamen von Heimatvertriebenen!       

 

DIE ALTE HEIMAT    Erdberg

Erdberg     

Doberseik                                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doberseik

 

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ERINNERUNGSTAFELN  UND  GEDÄCHTNISSTÄTTEN

 

Siegfried Kische hat dazu ein vorzügliches Album mit 43 Bildern gestaltet:

Kreuze und christliche Gedächtnisstätten in Egling - Heinrichshofen (2008)

Es wäre  wert gedruckt zu werden! 

 

                                                                                 Kriegerdenkmal mit Pfarrhof

       Kriegerdenkmal Egling mit Pfarrhof

[Bild]

 

 

 

 

 

 

 

                                                         

Madonna Unteregling

Kreuz am Dünzelbacher Weg

 Mariensäule                                                                              Zeller Kreuz                           

                                                                    

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 Ende