Dreizack von den Edlen von Egling  

Gemeinde- u. Schulhäuser


GEMEINDEHÄUSER


Neues Rathaus

Obgleich Gemeinde und Schulen schon vor 1800 existierten kamen diese erst relativ spät zu eigenen Häusern. Die Bürgermeister amtierten noch bis ins vorige Jahrhundert in der Stube ihrer Häuser; die Schule wurde bis 1873 im Anwesen gehalten, das dem Schulmeister gehörte.

Gemeindehaus (Rathaus) und Gemeindebesitz siehe Nr. 158 und Hauptstr. 31
Ehem. Gemeinde-Armenhäuser siehe Nr. 9 und Nr. 114

                                                                                        Neues Rathaus  (200)

Von 1825 an ist die lückenlose Reihe der Gemeindevorsteher bzw. Bürgermeister bekannt (Chronik S. 20):

Gemeindevorsteher:

1825 Leonhard Sedlmayr (Nr.37)
1832 Matthias Schlögl (Nr. 64)
1834 Franz Bals (Nr. 62)
1836 Thomas Wagner (Nr.26)
1839 Georg Marquart (Nr. 55)
1842 Matthias Datz (Nr. 81)
1845 Vitus Siebenhütter (Nr.16)
1854 Anton Sießmeir (Nr. 86)
1857 Georg Baur (Nr. 65)
1860 Anton Sießmeir (Nr. 86)
1863 Xaver Karpf (Nr. 104)1866 Anton Sießmeir (Nr. 86)

Bürgermeister:

1870 Simon Bacher (Nr. 41)
1870 Simon Bacher (Nr. 41)
1876 Josef Baur (Nr. 65)
1882 Vitus Siebenhütter (Nr. 20)Bürgermeister Braumüller
(erster Standesbeamter)
1906 Josef Baur (Nr. 65)

1908 Thomas Nudlbichler (Nr. 57)
1931 Kaspar Sießmeir (Nr. 65)
1937 Xaver Lampl (Nr. 25)
1945 Bernhard Sebastian (14 Tage)
1945 -1966 Franz Braumüller (Nr. 103)----->
1966-1984 Matthias Mayer
1984-2002 Fritz Kircher Hattenhofen
2002 Leonhard Wörl (Nr.1)

2008 Leonhard Wörl wiedergewählt

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SCHULHÄUSER 

Hausnummer 121 / Schulstraße 13

Volkschule

Siehe  Heimatbuch 2007 S. 141 ff.  und Chronik 1954

Auf dem Areal der Schule stehen heute  folgende Gebäulichkeiten:

1. Aus dem 1874 errichteten Schulgebäude, welches die Alte Schule in Nr. 19 (heute Hausenbauer) ablöste. Das Gebäude wird heute als Pfarrheim von kirchlichen Einrichtungen benützt. Sie war zugleich das Wohnhaus der Lehrkräfte (siehe HsNr. 19)

2. Aus dem 1913 errichteten Schulgebäude mit zwei Schulsälen. Dieses wurde 1954 durch einen großen Anbau mit weiteren 2 Schulsälen und zahlreichen Funktionsräumen erweitert. Später weitere Bauten (Turnhalle usw.)

3. Lehrer (Siehe Chronik 1954 S. 127 ff. u. Heimatbuch 146 f.)

1639 Kaspar Rafler
..............................
1845-1886 Franz Paul Pfaffenzeller, Ehrenbürger
1887 - 1809 Georg Rotter, Ehrenbürger
1909 - 1915 Josef Herz
1915 - 1945 Johann Burkart aus Obersöchering
1945 - 1952 Maria Drexl (ab 1933)
1952 - 1966 Georg Durmair
1966 - 1984 Franz Etzler
1984 - 1995 Johann Schilder
1995 - heute Horst Karmann 

 

Bilder

Schulhaus                                         Altes Schulhaus beim Kirchenbaur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulhaus         

                 SCHULHÄUSER                          Schulhaus                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zur Bevölkerungs- und Einwohnerstatistik

Siehe Chronik 1954 S. 30, Heimatbuch 2007 S. 100

Vorbemerkung

Eine vollständige Einwohner- und Anwesenzahl (bzw. Familienzahl) ist aus den Quellen erst aus den ältesten Katastern 1808 ff. und bedingt aus den landesherrlichen Steuerlisten von 1752/60 zu gewinnen. Für die Zeit vorher ist immer damit zu rechnen, daß Adelsgüter nicht in den landesherrlichen bzw. landgerichtischen Beschreibungen aufgeführt sind. Dies ist zu bedenken, wenn J. Burkart annimmt, daß Egling im 13./14. Jahrhundert etwa 40 Haushaltungen hatte: es waren sicherlich mehr!
Namen von Personen tauchen meist schon in den ältesten Besitzbeschreibungen der Klöster oder des Landsherrrn seit dem 12. bzw. 13. Jahrhundert auf, wobei es sich meist um Vornamen oder Rufnamen handelt. Unser heutiges Namenssystem (Vor- und Zuname bzw. Familienname) stabilisiert sich erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts.

1550 86 (?) Anwesen
1752 105 Anwesen

1803  Dorf, 118 Anwesen u. Herdstätten, Pfarrhof, Kirche, 2 Kapellen, Schulhaus, 2 Mühlen, 2 Wirthäuser, Schmiede, Bader (Hazzi Stat. Aufschlüsse II 153a) 
1809 Im ältesten Kataster erscheint Egling mit 118 Hausnummern (STA M N° 10515)
1819 Im Jahre 1819 [?]taucht der Ort als Dorf auf und zählt 110 Haushalte, eine Pfarrkirche, eine Wendelinskapelle, einen Pfarrhof, ein Schulhaus, zwei Wirtshäuser und zwei Mühlen (Chronik 1954)
1823 sind 578 Einwohner verzeichnet. Nach dem topographisch-statistischen Handbuch hat Egling im Jahre 1825 im ganzen 143 Familien mit 830 Seelen und 113 Häusern.
1840 finden wir 113 Häuser mit 832 Bewohnern.
1864 bestand das Pfarrdorf aus 113 Häusern, darunter neun Bauernhöfe und 578 Menschen.
1925 sind es 124 Häuser mit 701 Einwohnern.
1933 Bei der am 16. Juni durchgeführten Volks- undBetriebszählung weist Egling 144 Haushalte, auf. Von diesen sind 91 rein landwirtschaftliche Betriebe und 31 gewerbliche Betriebe. Die Einwohnerzahl betrug damals 775 Seelen und zwar 388 männliche und 387 weibliche.
1939 zählte Egling 830 Einwohner [996]
1946 stieg die Zahl auf 1215 Menschen, davon sind 730 Einheimische und 485 Flüchtlinge und Evakuierte.
1950 zählte man 791 Einheimische und 420 Heimatvertriebene, also 1211 Seelen [1563]
1952 Die Zahl der Hausnummern ist bis November 1952 auf 161 gestiegen. Dazu kommen noch fünf Wohnbaracken
1961 1361 Einwohner
1970 1430 Einwohner
1987 1543 Einwohner
2000 2073 Einwohner, davon 472 aus Heinrichshofen
2007 2222 Einwohner

(Die Konfessionsgliederung ist noch zu erarbeiten.)

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 Egling / Heinrichshofen


Anwesensbestand 1950

 

                                                              1. Egling         2. Heinrichshofen
Betriebsgröße             Zahl der Besitzstände
                       über 50 ha                         5                                   1
                       20-50 ha                            9                                   5
                       10-20 ha                            9                                   5
                         5-10 ha                          32                                 11
                          2- 5 ha                          32                                 21
                        0,5- 2 ha                         29                                 23
                     nter 0,5 ha                         28                                 32
                             Gesamt: 144 Betr.m. 1109 ha         98 Betr. m. 514 ha

Im Durchschnitt herrscht demnach in beiden Gemeinden mittelbäuer-
licher bis kleinbäuerlicher Besitz vor. (Burkart, Chronik Egling 1954).

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[ 19.] Egling (Gesamtgemeinde) Betriebsgrößenstruktur in der Landwirtschaft 1979, 1991, 1999, 2003, 2005 und 2007


1979 1991 1999 2003 2005 2007


Landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF)
von 2 ha oder mehr
82 60 43 41 38 36

davon mit einer LF von ... ha
2 bis unter 5 16 9 5 3 3 4
5 bis unter 10 29 17 9 9 6 5
10 bis unter 20 12 9 6 5 5 3
20 bis unter 30 7 5 3 2 1 2
30 oder mehr 18 20 20 22 23 22
Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung | Statistik kommunal 2010 13

Die Zahl der Betriebe ist von 1950 bis 1979 von 243 auf 82 und bis 2007 auf 36 zurückgegangen.

 

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Weiter interner Link Egling Nr. 1 usw.