Dreizack von den Edlen von Egling  

Höfe- und Grundherrschaftsstatistik Eging

Lori, Lechrain: Herzogl. Besitz ca. 1270 

Einiges zur Geschichte  der Höfe und Grundherrschaften vor l800

 

Seit dem 18. bzw. seit Beginn des 19. Jahrhunderts liegen Beschreibungen sämtlicher Anwesen der Ortes Egling vor. Es sind das das Steuerbuch (Konskription) von 1752 (mit den Hofanlagebüchern von 1760) und dann die ältesten  Kataster 1809 ff.  Diese sind nach den Ergebnissen der ersten Landesvermessung und Landaufnahme bearbeitet. Von hier aus kann man einerseits auf frühere Verhältnisse zurückschließen, andererseits die langsamen Veränderungen erkennen, die mit dem späten 19. Jahrhundert einsetzen. Für uns sind insbesondere die Grundherrschaft der Höfe und ihre gerichtliche Zugehörigkeit, ihre Größe und ihre Namen von Interesse. Da in der bisherigen ortsgeschichtlichen Literatur eine Zusammenstellung fehlt, sei sie im folgenden wiedergegeben.

 

1. Egling 1552 (ca. 85 Anwesen)

 

Eine besonders gute Quellenlage führt  die Anwesen bereits zu diesem frühen Zeitpunkt an

(Hist. Atlas Landgericht Landsberg/Schongau S. 167)

 

Kasten Landsberg 1/1, 14 je 1/16;

Kl St. Ulrich 6 je 1/1, 1/2, 11 je 16;

Kl Wessobrunn 1/1, 1/16;

Kl Dießen  1/1, 5 je 1/16

Kl Ettal  1/1, 1/16;

Frühmeß Türkenfeld 1/2, 3 je 1/16;

Kirche Egling 1/2, 4 je 1/16;

Gmeind 3 je 1/16;

eigene Güter 1/1, 18 je 1/16;

Fugger, Augsburg 1/1, 9 je 1/16;

Schweindel,München, 2 je 1/1.

 

Pfarrkirche St. Veit, Dek. Bayermänching. Den Kirchensatz schenkte Kö-

nig Ludwig d. Bayer an Ettal, dem die Pfarrei 1436 inkorporiert wurde. -

Kleinegling mit Blasiuskapelle (Pf Schmiechen).

 

2. Egling  1752 (105 Anw.)

 

a) landgerichtisch (Hoch- und Niedergericht gehören zum Landgericht Landsberg)

 

Kastenamt Landsberg 1/1 (Xanderbauer),17 je 1/16 (Tafernwirt, Maurerschneider, Spieker, Schmid, Barwastl, Eierandre, Gaberhans, Vinzenz, Fuchsschuster, Bader, Schmalzer, Hefenmann,Weber, Lachenandre, Pfitzer, Oberwirt, Gorifranz);

Kl St.Ulrich und Afra  Augsburg 3 je 1/1(lsak,  Schmiedbauer,  Kasparbauer),  4  je  1/2  (Unterer Müller,  Huber,

St. Ulrichshof, Bruckbergers Zubauhof), 2 je 1/8 (Bäck, Bergmaurer), 9 je 1/16 (Bergkramer, Schmalzer Thoma, Schmalzer Bärtl,Jacklmann, Obermüller,Trathmetzger, Lachenhiesl, Kuhuhle, Eisenjackl);

Kl Wessobrunn 2 je 1/1(Kirchbauer, Bruckberger), 1/2 (Franzbauer);

Kl Dießen 1/1 (Friedinger),2 je 1/8 (Tonihiesi, Fischer), 2 je 1/16 (Kramer, Waedele);

Kl Fürstenfeld 5/4 (Braunwolfl);

Kl Benediktbeuern 1/8 (Heindl), 3 je 1/16 (Trathmaurer,Trathschuster, Schuhweber);

Kl Andechs 5 je '1/16 (Schuster, Lachenstephan,Spicker, Hefenpius, Unterer Schmied);

Kl Polling 1/8  (Metzger);

Kl Ettal 1/1  (Hauserbauer), 1/8 (Baumeister), 2 je 1/16 (Wechsermann, Grübler), 1/32(Fuchshans);

Domkapitel Augsburg1/2 (Unterer Recherhof);

Frühmeß  Türkenfeld 1/2 (Oberer Recherhof);

Kirche Egling 8 je 1/16 (Hellerbäcker,Weber,Bachhiesl, Wimmermann,

Gässl, Bettlerschneider, Oberer Wagner,Schullehrer);

Pfarrwidem 1/16  (Pfarrhof); Gmeind Oberegling 8 je 1/16(Monihans, Sattlerstephan, Weber,

Gröppenjörg, Groppenlechl, Pfleger, Gidi, Oberschmied);

Dorfgemeinde Oberegling 8 je 1/16 (Monihans, Sattlerstephan, Weber, Gröppenjörg, Groppenlechl, Pfleger,

Gidi Oberschmied)

Dorfgemeinde Unteregling 7 je 1/16 (Zimmerleger, Ries,Zotz, Nagel, Kagele, Wagner, Hüter);

Baron Lösch (Lehen) 1/16 (Pilles);

Zum lsackerhof 2 je 1/16 (Dachweber, Gässele);

zum Friedingerhof 2 je 1/16 (Kretzenhans, Firmus);

 

e i n s c h i c h t i g (mit Niedergericht zum Grundherrn, Hochgericht  zum LG Landsberg):

 

Hfm Schmiechen1/2 (Schmiecherhof = Zubau zum Xanderhof), 2 je 1/8

 (Sattler, Happach), 7 je 1/16(Decker, Winkelschuster, Seidl, Alter Wirt, Eierjakob, Zeller, Peterl);

Hfm Igling 1/16 (Gorimichl); Hfm Windach 1/8 (Karlschuster), 1/16(Mosl),

1/32(Bachsimon).  

 

 

3. Egling im Jahre 1809 (114 Anw.

 

Nach dem ältesten Steuerkataster  1808  (Staatsarchiv München Kataster Nr. 10515). Die wegen der Säkularisation 1803  nicht mehr erscheinenden Klostergrundherrschaften - dafür steht nun das Rentamt Landsberg - wurden dem Steuerbuch von 1752 entnommen (Fried/Hiereth, Hist. Atlas Landsberg-Schongau  S. 167 ). Es wurden auch die Angaben in der Eglinger Chronik (S.49 f.) herangezogen, die jedoch mit großer Vorsicht zu benützen sind: Dort sind weder Belege für die Angaben angegeben noch wird zwischen Grund- und Zehntherrschaft klar unterschieden. Zudem erscheinen mehrere Höfe doppelt angeführt, was seinen Grund wohl in den Zubau-Gütern hat, die zu anderen Grundherrschaften gehörten. Fettgedruckt sind die größeren  Höfe( z.B. 1/1, ½). Die in Oberegling gelegenen Anwesen sind unterstrichen (Nr. 61-109).

 

Rentamt Landsberg

        -Ehemals Kastenamt (kurfürstlich)Hs.Nr.  1 (Tafernwirt 1/16 + 1/1 Zubau Holzapfelhof, + 

       ½ Zubau Ulrich u.Afra) , 3, 14,17,19,21, 21 ½, 22, 22 ½, 23, 24, 25, 26,   29,31, 35, 36, 42

       (Xanderbauer 1/1), 54, 54½, 76

       ehem.Kl. St. Ulrich und Afra Augsburg   Zubau zum 1Tafernwirt ½ >Kastenamt , 8  

      (Untere  Mühle ½),  Zubau zum 16Hauserbauer 1/1> Ettal ,45, 50 (Huber ½),58, 58 

       ½,  53,   55,        Zubau z. 65 Frietinger....>Kl Dießen , 75, 78, 79, 80, 80 ½ , 85, 86 

        Zubau  z. 86 Brukberger ½     <Kl   Wessobrunn), 101,  87   (Kasparbauer 1/1) ,  

        104,     89 (Schmidbauer 1/1),  109, 90, 93       (Obermüller 1/16), 103, 106,  108

       -  ehem. Kl Wessobrunn 20 (Kirchenbauer 1/1), 86 (Brukberger 1/1, s.a.

           Zubau Ulrich  und  Afra), 40 (Franzbauer ½).   

       - ehem.Kl  Dießen 41, 65 (Frietinger, s. a. Zubau Ulrich und Afra),  98, 98 ½, 99, 101,  

       67,   66,         81,96 

       Rentamt  Nr. 71 1/1 (Braunwölfl [Wangerbauer])  [- 1752 Kl Fürstenfeld (71 Braunwolfl  

          5/4; Chr. Egling: Dießen ?]

       -  ehem. Kl Benediktbeuern 83, 95, 95½, 100

       -  ehem. Kl Andechs 15, 18, 37, 64, 107

       -   ehem. Kl Polling  4

       -  ehem. Kl Ettal 13, 16 (Hauserbauer 1/1 > s.a. Zubau  Ulrich und Afra), 61, 62, 70,  

          92 

          - Domkapitel Augsburg     7 (Unterer Recher ½), 9 (Schäfflermann)

 

Frühmeß Türkenfeld 6 (Oberer Recher ½)

Kirche Egling ( + )       

Pfarrwidum Egling 38, 39, 43, 51, 56, 63, 77

Gemeind Oberegling 60, 68, 69,72, 72 ½, 73, 74, 84

Gemeind Unteregling 10 ½, 10, 46, 47, 75

Baron Lösch (Hfm Türkenfeld) 5

Einsch.  Hfm Schmiechen 2, 11, 28, 30,32,33, 40, 42 (Zubau z. Xanderhof 1/2) 52, 91,94,

Einsch.  Hfm Igling 34

 E

Einsch. Hfm Windach  48, 82, 97

 

N.B. Zusammenstellung unter Zuhilfenahme Chr. S.72 ff. [Oberegling Hs. Nr. 61 - 109 ]

 

4. Von 1500 aus zurück ins Mittelalter  

                       

Das folgende ist der Versuch, die Grundherrschaften von 1500 an  geschichtlich zurück  zu den Tradenten (Schenkern an Klöster)  bzw. zu den ältesten Güterbüchern (Salbücher, Urbare) zurückzuverfolgen. Berücksichtigt konnten dabei nur die größeren Anwesen werden, da allein diese in etwa zu identifizieren sind. Dies ist bei den Kleinanwesen kaum möglich, obwohl solche schon im 13. Jahrhundert erscheinen. 

Methodisch wird dabei folgendermaßen vorgegangen:  

Zum ersten Mal lassen sich querschnittartig fast sämtliche (84) Anwesen von Egling aus dem Steuerbuch für das Jahr 1552 ermitteln. Zur Identifizierung der Anwesen wurden die    Hausnamen  der Steuerkonskription von    Lori, Lechrain: Herzogl.Besitz Egling ca. 1270

1752  bzw. der Hofanlagebücher von 1760  herangezogen. Die Identifizierung mit den im ältesten Kataster 1809 genannten Anwesen, wo zum ersten Mal die Hausnummern erscheinen,  wurde gleichfalls versucht, gestaltete sich aber schwierig, da dort die ehemaligen klösterlichen Anwesen seit der Säkularisation l803 unter dem Rentamt Landsberg vorgetragen werden. Sie musste gleichfalls  in Verbindung mit dem Steuerbuch von 1752 ermittelt werden.

Von diesem Querschnitt aus  wurde die  Grundherrschaftsgeschichte einzelner Höfe zurückzuverfolgen  versucht,   indem in Anmerkungen (Fußnoten) Nachrichten über frühere Besitzer und Besitzwechsel geboten werden. Es kann sich hier nur um einen ersten Versuch für eine eingehende Grundherrschaftsgeschichte handeln. Er möge jedoch die weitere ortsgeschichtliche Forschung anregen.

 N.B. Die unterstrichenen Anwesen (61-109) lagen in Oberegling

 

 

Herzogl. Kasten Landsberg 1/1(42 Xanderbauer), 14 je 1/16 (darunter 1 Tafernwirt, 76 Oberer Wirt) [1]

Kl St. Ulrich u.Afra Augsburg 6 je 1/1, ½ (75Isak, 89Schmidbauer, 87Kasparbauer, 8Unterer Müller, 50Huber, St. Ulrichshof= Brukbergers Zubau)  11 je 16(darunter 93Oberer Müller)[2];

Kl Wessobrunn 1/1(4Franzbauer), 1/16 [3];

Kl Dießen  1/1 (65Frietingerhof), 5 je 1/16[4];

Kl Ettal  1/1 (16Hauserbauer), 1/16 [5];

Frühmeß Türkenfeld ½ (6Oberer Recherhof), 3 je 1/16;

Kirche[6] Egling ½t 7Unterer Recherhof, z.Domkap. Augsburg?[7]), 4 je 1/16; Gmeind 3 je 1/16;

eigene Güter 1/1(vielleicht Zubau z.1Tafernwirt?), 18 je 1/16;

Fugger zu  Augsburg (Hfm Schmiechen) 1/1(1752 Zubau z.42Xanderhof), 9 je 1/16;

Schweindel, München, ab l611 Kl Wessobrunn 2 je 1/1 (20Kirchenbauer, 86Brukberger )[8]. Hezogl. Besitz 1270. Lori 24

1752 Kl Fürstenfeld 1/1 (71Braunwölfl/ Wangerbauer[9])         _  [10])  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                   Herzog. Besitz ca.1270

[1] Nach dem 2. Herzogsurbart von ca. 1270 gehörten zum herzoglich-wittelsbachischen Kastenamt Landsberg  der Maierhof (curia villicalis), zwei Hufen benannt "in dem Prunne", eine Mühle und mehrere Hofstätten, ferner der Marktzoll (Theloneum fori). Chr. S. 37.: Lori S. 24 (s.oben)

[2] Zur ulrikanischen Besitzgeschichte siehe den Artikel Egling von W. Liebhart in seiner Geschichte der Reichsabtei St. Ulrich und Afra zu Augsburg 1982, S. 402-405. Das älteste  Klosterurbar des12. Jahrhunderts verzeichnet  2 Hufen. Die Strovogelshvbe" ging 1268 an den Ritter Heimrich von Erringen zu Leibrecht. Die zweite Hufe, benannt „in der zelle" , war 1329 in der Nutznießung der „Wabraerin" aus dem gleichnamigen Rittergeschlecht der Waberer, dann in der Nutzung von Ritter Swiger von Egling. 1340 übernahm sie Vlrich von Egling, der dabei die Hälfte seines Eigenhofes bei der St. Blasius-Kapelle aus Geldnot an St. Ulrich verpfändete. In der 2. Hälfte des 14. Jhs. belieh das Kloster Kathreyn von Pflaumdorf, die Frau Balthasar Aldeshausers mit beiden Hufen zu Leibrecht; die Pflaumdorfer besaßen sie noch 1408. 1391 zählte dieser Besitz zum ulrikanischen Baudingbezirk Prittriching, die Vogtei besaß der Herzog von Bayern.

1391 verkaufen Ortlof der Sandizeller von Sandizell und seine Ehefrau Margret, Tochter des Hermann von Erisingen, an Herrn Swyggern von Gundolfingen ihre eigenen Güter zu Oberegling: den „perc" (Burgstall) und was dazugehört, (J):) den Sedlhof, den Hof an der Tradt, den Hof am Baumgarten (Chr. Egling S.40; siehe Eglinger in Oberegling). Vom Gundelfinger erkaufte 1401  Stefan der Schmiecher fünf Höfe, zwei Vogteien und eine Taverne; darunter befindet sich auch der 1391 von Ortloff von Sandizell erworbene Besitz  (Chronik Egling 37; Raab, Chronik Schmiechen S.76).

1446 besitzt das Kloster St. Ulrich und Afra  erst  l Hof  und 3 Hufen zu Egling sowie eine Hufe in Oberegling (wobei die Bezeichnung Hof und Hufe wechseln). Nun folgen größere Erwerbungen:  1449 erwirbt das Kloster Ulrich und Afra von den Schmiecher Hofmarksherren Erhart und Margareth von Gumppenberg im Tausch gegen Besitz zu Schmiechen den Eglinger Sedlhof, zwei Höfe und 1 Hofstatt  (Liebhart 403); 1485 erhält das Kloster im Tausch mit dem Hl. Geist-Spital Landsberg zwei Mühlen und 1 Hof mit Sölde in Egling; 1499 wurde 1 Hofstatt im St. Blasiengarten erworben (Liebhart, HAB Ulrich und Afra 403 ff.). 1499 erwarb das Kloster eine Hofstatt im St. Blasiusgarten. 1500 tauschte das Kloster nochmals einen Hof  von Wolfgang Aresinger zu Türkenfeld ein.  Anschließend gelangen nur noch kleinere Erwerbungen, darunter  1524 eien Hofstatt und einen Badanger sowie einige Äcker.

Durch diesen Zuerwerb besitzt das Kloster 1554 1 unvogtbaren Sedlhof, 5 ½  Höfe, davon einer unvogtbar, 5 Hufen, 1 Gütlein, 1 Hofstätte mit Garten, Mahd und 3 Joch Acker, 1 unvogtbare Mühle, 1 Trattmühle. 1641 waren es 2 je ½ Sedlhöfe, 4 Höfe, 3 Hufen, 2 Sölden mit Zubau, 6 Hofstätten mit Gärten, Äcker und Wiesen,  1 Mühle, 1 Trattmühe. 1752 s.dort. Die Identifizierung des Sedlhofs war bis jetzt  nicht einwandfrei möglich. Er muß in der Nähe des Burgbergs gelegen haben; hierfür kämen der Isaakhof oder der Wangerbauer in Frage, der 1752 jedoch dem Kl.Fürstenfeld gehört. Da der Berg im 19. Jahrhundert jedoch zum Bruckbergerhof gehört, ist es wahrscheinlich, dass dieser den Sedlhof als ulrikanisches Zubaugut innehatte.

 

[3]  Besitz erstmals im Wessobrunner Stiftsbuch von 1397 nachgewiesen. 1441 ertauschte das Kloster einen weiteren Hof, sodaß es 1552 einen ganzen und einen Sechzehntelhof besaß. 1611 erwarb das Kloster vom Landshuter Regierungsrat Anton Schweindl zwei Höfe zu Egling, sodaß es nach dem Steurbuch von 1671 zwei ganze, einen halben Hof undein kleines Häusl innehatte (Irmtraud Frfr. V. Andrian-Werburg, Die Benediktinerabtei Wessobrunn. Germania Sacra NF 39, Das Bistum Augsburg 2. Berlin-New York 2001 S. 260-261

[4]  Um 1170 an das Kl Dießen; zur Pfarrei Schmiechen.......

[5]  Vorbesitzer konnten noch nicht ermittelt werden.

[6]   Pfarrkirche St. Veit. - 1280 Abgaben vom Widumgut 2 Metzen Hafer zum Amt Merching(Lori 25).

[7]  1237 erhält Bischof Siboto von Augsburg von seinem Dienstmann Wernher von Maentichinga (Merching) einen Hof in Egelingen (MB2, 266; Chr. 36); 1318 gibt das Domkapitel Augsburg dem vesten Ritter Cunrad von Wildenrod und seiner Ehefrau Klara leibgedingsweise den Siboteshof in Eglingen.

[8] GS Kl Wessobrunn: 1611 erwirbt das Kl Wessobrunn von Regimentsrat Anton Schweindel zwei Höfe in Egling, siehe Anmerkung 10. 

[9]  Die Vorbesitzer wären noch zu erforschen bzw. zu identifizieren. 

[10]  Eindeutige Identifizierung bis jetzt nicht möglich, vielleicht handelte es sich um den Hausenbauernhof (1500 Kl Ettal), für den keine frühen Urkunden sich ausfindig machen ließen: 1238 kauft das Kl. Benediktbeuern einen Hof und eine Mühle in Egelingen von Juta von Husen. Im gleichen Jahr gibt Eberhard von Husen diesen Besitz wieder an das Kloster. 1238 erhält Ulrich Verting von Schmiechen vom Kl B. die Vogtei über die Benediktbeurer Klostergüter zu Egelingen (Chr. 36 f.; Chr. Schmiechen 64) - 1368 fällt bei einer Besitzteilung  der Benediktbeurer Besitz, bestehend aus der Vogtei über den Abtshof von Benediktbeuern, der Mühle und der Hufe, an Stephan von Schmiechen  (Chronik S.44, hier 1366; Chr. Schmiechen S. 70). 1394 verkaufen die Brüder Heinrich, Stephan und Wilhelm die Schmiechern die Vogtei über den Benediktbeurer Klosterhof in Egling samt einer Vogtei über einen Hof des Klosters Dießen an Swigger von Gundelfingen zu Seefeld (OA 2 S. 266 u.270; Chr. Egling S. 37, Chr. Schmiechen S.76, 80); 1401 kauft die zwei Vogteien Stephan von Schmiechen von Sweiger von Gundolfing  mit 5 Höfen und der Taferne  zu Egling und den Anger zu Bergen, den dieser von der Judmanynn gekauft hat (Chr. Schmiechen S.76).