Dreizack von den Edlen von Egling  

Oberegling u. Hattenhofen

  OBEREGLING ( und Hattenhofen)  ( I )                                                      In Bearbeitung

                                                                                             Aktualisiert 1.8.2008

                                                                                             siehe Nr. 65!

__________________________________________________________________________Karte 1808 Oberegling

 Oberegling 1808

"Altegling"
 Altegling 1846

 

 Oberegling SchwemmeOberegling Zentrum

 Schwemme

                                                                              Mitte

Altegling

 

 

Deutlich ist das spitzovale Plateau auf dem "Berg" mit der damals nach St. Wendelin benannten Kapelle zu erkennen. Ehemals stand hier die Turmhügelburg der Eglinger, die aber schon im 15. Jahrhundert geschleift wurde. Deren Höfebesitz kam in der Folge durch Verkauf an das Reichskloster St. Ulrich und Afra in Augsburg. Dieses hatte dann Oberegling und Hattenhofen bis 1803  eine relativ geschlossene Grundherrschaft (siehe oben Link Anmerkungen zur Geschichte!).

 

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Erklärung:  1/1- 1/4  = größerer Bauernhof; 1/8, 1/16,1/32  = Sölde, Gütl, Leerhäusl, meist mit Zuerwerb (Taglöhner, Handwerk usw.)

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Hausnummer 113 / Hauptstraße 29                           

Blasiuskapelle

Zur Pfarrei Egling, bis 1872 zur Pfarrei Schmiechen.St. Blasius


Einer der ältesten Kirchenbauten in der ganzen Umgebung. - Der hl. Blasius war Bischof von Sebaste in Armenien und erlitt ca.316 den Martyrertod. Er zählt zu den
14 Nothelfern.) Er soll ein Kind, in dessen Hals eine Fischgräte stecken geblieben war, vor dem Ersticken gerettet haben. Deswegen wird an seinem Fest (3.Februar) der Blasius-Segen gegen Halsleiden erteilt. - Früher wurde auch der "Bleslakurchta" eigens gefeiert.

Um 1130: Der Edle Popp [von Andechs] überträgt ein Gut „in Egelingen"
dem Kloster St.Ulrich und Afra zu Augsburg.
Aufgrund neuerer Forschung bisher älteste Nennung von Egling !

1137/38 - 1147 Juni: Merboto, ritterlicher Dienstmann des Grafen Bertold I.[von Andechs], übergibt sein Erbe in Schmiechen und Egling an das Kloster Dießen. Es handelt sich hier um den späteren Frietingerhof mit der Kapelle St. Blasius:

1169 nach Juni 15 - 1171 Januar: Konrad I. Erzbischof von Mainz und
päpstlicher Legat bestätigt dem Prälat von Dießen „die Kapelle
zu Egling, die dem Hl. Blasius geweiht ist, wie ihr sie bis
jetzt mit der Seelsorge besitzt..." [„capellam in
honore sancti Blasii dedicatam apud Egelingen sicut hactenus
cum cura animarum eam possedistis.."]                          

Viterbo 1209‚ September 11: Papst Innozenz III. bestätigt das Stift Dießen
im Besitz der Kirche in Schmiechen und mit den Kapellen in
Egling und in anderen Orten „cum capellis Egelingen ....]

Baugeschichte und AusstattungSt. Blasius

Die unteren Mauerteile der heutigen Kapelle bestehen aus Nagelfluh und stammen mit Sicherheit aus der Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung im 12. Jahrhundert (romanischer Baustil); sie wurden vor der Mitte des 15. Jahrhunderts erhöht (sehr alte Glocke von 1442) und mit einem Treppengiebel gegen Osten an Chor und Langhaus versehen. Der jetzt wieder einheitlich verputzte Bau hat auf der Nordseite zur Straße einen spitzbogigen Eingang, aus dieser Zeit stammt auch der Chorbogen, wohl auch die gesamte Westwand und einige Fenster. - Die Kapelle wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert im Innern barockisiert.

- Der feine barocke Hochaltar stammt aus der Zeit um 1680 mit Mittelfigur des hl. Blasius mit gekreuzten Kerzen und Bischofsstab, seitlich die hll. Johannes d.T und Nikolaus
- Gute, moderne Kopie einer Pieta nach einer Rokoko-Schnitzgruppe in Nenningen/Wbg.
- Ein wohl frühgotisches Kruzifix
- Im Chor alte Verlöbnistafel (Öl auf Holz) aus dem Jahr 1606

Weiteres siehe im Kirchenführer der Pfarrei Egling 1992.
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Hausnummer 65 / Hauptstraße 39                                            

FrietingerbaurAlter Frietingerhof

 1137/1147 vom Ritter Merboto, Dienstmann des Grafen Berthold I. von Dießen-Andechs, dem Kloster Dießen geschenkt, siehe oben Blasiuskapelle!

1752: Kloster Dießen 1/1; 1752 Kl. St.Ulrich u. Afra ½ (Ulrichshof)
1809 a.Der ganze (1/1) Frietingerbauerhof. b.der ½ St. Ulrichshof zubauweise
1811/12 Haus gemauert, mit Ziegel gedeckt, Stadel und Stallung gemauert, mit Stroh gedeckt. Backhaus gemauert, mit Ziegeldach. Joseph Baur, 1 ½ Hof.

- Johannes Frietinger                              Frietingerbaur
1640 Georg Frietinger1717 MichaelFrietinger                                     
1775 Josef Baur
1840 Georg Baur oo Euphrosina Schamberger von Bronnen [Sohn Johann heiratet 1873   nach Egling  Nr.16 Hausenbaur ]
1871 Josef Baur oo Maria Hillmayr  von Ried. Baut 1871 das Wohnhaus neu auf
1884 Maria Baur, Witwe
1902 Josef Baur und Ottilie, geb.  Mahl  von    Purk b.Grunertshofen                                         

1908 Ottilie Baur, Witwe                              Dachstuhl vom alten Frietingerhaus

1909 Kaspar Sießmeir von                           
Hsnr. 86 (Brugberger) und Ottilie                       
Baur, diese 1943 gestorben

1943 Franz Sießmeir und                                
Franziska,geb. Feirsinger von
Eltelsried b.Bruck (Ihre Schwester hieratet den Bacherwirt (Nr.1))

1971 Anton Sießmeir und Maria, geb. Drexl von Prittriching. Kinder Manfred, Anton, Helga

 

Gebäude:

1959 (5.9.) nach Brand Ökonomiegebäude neu erbaut

1965 Wohnhaus umgebaut

1981 Neubau eines Austragshauses Flurstraße 7

1999  Wohnhaus neu erbaut

[2002] Sießmair Manfred, Tanja, Manuela                                                                                      

2007 Landwirtschaft  in Betrieb                                                                          

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OBEREGLING

Historisches

 Die " ulrikanische"  Grundherrschaft des Reichsstifts St. Ulrich und Afra zu Augsburg


Um 1800 besaß das Reichsstift  St. Ulrich u .Afra  zu Augsburg in Oberegling  6 je 1/1, ½ (75  Isaak, 89 Schmidbauer, 87 Kasparbauer, 8 Unterer Müller, 50 Huber, St. Ulrichshof= Brukbergers Zubau?)  11 je 16(darunter 93 Oberer Müller).[1]
                                                                                    

[1] Zur ulrikanischen Besitzgeschichte siehe den Artikel Egling von W. Liebhart in seiner Geschichte der Reichsabtei St. Ulrich und Afra zu Augsburg (Hist. Atlas von Bayern Teil Schwaben) 1982, S. 402-405. Das älteste  Klosterurbar des 12. Jahrhunderts verzeichnet  2 Hufen. Die Strovogelshvbe“ ging 1268 an den Ritter Heimrich von Erringen zu Leibrecht. Die zweite Hufe, benannt „in der zelle“ , war 1329 in der Nutznießung der „Wabraerin“ aus dem gleichnamigen Rittergeschlecht der Waberer, dann in der Nutzung von Ritter Swiger von Egling. 1340 übernahm sie Vlrich von Egling, der dabei die Hälfte seines Eigenhofes bei der St. Blasius-Kapelle aus Geldnot an St. Ulrich verpfändete. In der 2. Hälfte des 14. Jhs. belieh das Kloster die Kathreyn von Pflaumdorf, Frau Balthasar Aldeshausers mit beiden Hufen zu Leibrecht; die Pflaumdorfer besaßen sie noch 1408. 1391 zählte dieser Besitz zum ulrikanischen Baudingbezirk Prittriching, die Vogtei besaß der Herzog von Bayern.
1391 verkaufen Ortlof der Sandizeller von Sandizell und seine Ehefrau Margret, Tochter des Hermann von Erisingen, an Herrn Swyggern von Gundolfingen ihre eigenen Güter zu Oberegling: den „perc“ (Burgstall) und was dazugehört(J): den Sedlhof, den Hof an der Tradt, den Hof am Baumgarten (Chr. Egling S.40; siehe Eglinger in Oberegling). Vom Gundelfinger erkaufte 1401  Stefan der Schmiecher fünf Höfe, zwei Vogteien und eine Taverne; darunter befindet sich auch der 1391 von Ortloff von Sandizell erworbene Besitz (Chronik Egling 37; Raab, Chronik Schmiechen S.76).
1446 besitzt das Kloster St. Ulrich und Afra l Hof  und 3 Hufen zu Egling sowie eine Hufe in Oberegling (wobei die Bezeichnung Hof und Hufe wechseln). Nun folgen größere Erwerbungen:  1449 erwirbt das Kloster Ulrich und Afra von den Schmiecher Hofmarksherren Erhart und Margareth von Gumppenberg im Tausch gegen Besitz zu Schmiechen den Eglinger Sedlhof, zwei Höfe und 1 Hofstatt  (Liebhart 403); 1485 erhält das Kloster im Tausch mit dem Hl. Geist-Spital Landsberg zwei Mühlen und 1 Hof mit Sölde in Egling; 1499 wurde 1 Hofstatt im St. Blasiengarten erworben (Liebhart, HAB Ulrich und Afra 403 ff.. 1500 tauschte das Kloster nochmals einen Hof  von Wolfgang Aresinger zu Türkenfeld ein.  Anschließend gelangen nur noch kleinere Erwerbungen, darunter  1524 eine Hofstatt und einen Badanger sowie einige Äcker.

Durch diesen Zuerwerb besitzt das Kloster 1554 1 unvogtbaren Sedlhof, 5 ½  Höfe, davon einer unvogtbar, 5 Hufen, 1 Gütlein, 1 Hofstätte mit Garten, Mahd und 3 Joch Acker, 1 unvogtbare Mühle, 1 Trattmühle. 1641: 2 je ½ Sedlhöfe, 4 Höfe, 3 Hufen, 2 Sölden mit Zubau, 6 Hofstätten mit Gärten, Äcker und Wiesen,  1 Mühle, 1 Trattmühe. 1752: siehe oben. Die Identifizierung des Sedlhofs war bis jetzt nicht eindeutig  möglich. Er muß in der Nähe des Burgbergs gelegen haben; hierfür kämen der Isaakhof oder der Wangerbauer in Frage, der 1752 jedoch dem Kl.Fürstenfeld gehört. Da im 19. Jahrhundert der Berg zum Bruckbergerhof gehört, ist es wahrscheinlich, dass dieser den ursprünglichen Sedlhof baut (als Zubau).

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Neue Hausnummer 39 / ..........

Ulrichskapelle auf dem Berg                                                  

In ältester Zeit hatte das Pfarrhaus
die Hsnr. 39. 1842 Hs.Nr. 114. 1954 hat Hsnr. 39 die
Ulrichskapelle.

BaugeschichteSt. Ulrich auf der Berg

Im alten Ortsteil Oberegling steht hoch über der        Straße die stattliche Ulrichskapelle. Der Bau gehört zu den ältesten, noch erhaltenen Kapellen seiner Art im Landkreis Landsberg und geht im Kern wohl in die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück.


Flurkarte 1846

 

Ehem. Turmhügel zu Merching (Bildmitte)Sie stand wohl im Zusammenhang mit der hier einst hoch aufragenden Turmhügelburg der Herren von Egling, von der heute nur noch das umfängliche Plateau sichtbar ist. Am 3. November 1391 verkauften Ortolf der Santizeller und seine Ehefrau Margret von Eresingen den „perg ze obern eglingen" mit dem Sedlhof  und weiteren zwei Höfen als Erbe seiner Frau an den Herrn Swygger von Gundelfingen auf Schloß Schmiechen. Von diesen kommt der Besitz noch im 15. Jahrhundert an das Reichsstift St. Ulrich und Afra in Augsburg, das so zum größten Grundherrn in Oberegling wird.In der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert dürfte wie bei St. Blasius ein Umbau bzw. eine Erhöhung erfolgt sein. Im 18. Jahrhundert fand eine Barockisierung statt. Letzte Restaurierung 1986/87.

 

Turmhügel AlthegnenbergEin Turmhügel befand sich auch in Merching (siehe oben Postkarte mit Zeichnung, Bildmitte);  ein ebensolcher ist  noch in Althegnenberg vorhanden (s.Bild re.). Dieser wurde 1399 als "perclein" zu A. bezeichnet (siehe Link Anmerkungen z.Geschichte).

 

 

Architektur                                                                 

Auf dem Westgiebel Dachreiter mit Spitzhelm
Langhaus zu drei Achsen mit Eingang in Rechtecknische auf der Südseite.
Der eingezogene Altarraum schließt rechteckig und ist von einem, gotischen Treppengiebel bekrönt.
Auffallend starke Außenwände, die barocken Fenster eingezogen-rund-bogig, über den

Eingang romanisches Rundbogenfensterchen.
Die entsprechende, anthrazitgraue Gliederung an den Ecken und um die Fenster dürfte der Zeit um 1758 angehören.
An der Ostseite 1891 Lourdesgrotte mit verbrettertem Vorraum angebaut

Aussstattung                                                                 

- 3 Altäre des ausgehenden 18. Jahrhunderts,
- im Zusammenklang mit den farblich einprägsamen Fresken im Langhaus und an der Westempore, die auf das Leben des hl.
Ulrich Bezug nehmen:St. Ulrich Innenraum
- In der Mitte der Flachdecke eingezogen-vierpaß-förmiges Bildfeld mit dem hl.
- Ulrich, auf Wolken sitzend und von Engeln umgeben, deren unterster die Attribute

 Buch und Fisch auf en Knien hält.
- Seitlich in den Ovalmedaillons die Vier Evangelisten.
- In der Mitte der Emporenbrüstung Brustbild des hl. Josef, beiderseits
Ulrichs-Szenen:
- links Errettung der Dorfbevölkerung mit ihrem Pfarrer von einem feindlichen Heer
in napoleonischen Uniformen
- rechts der Heilige mit einem Fürsten am Tisch, daneben Frau mit dem Kopf eines
Enthaupteten, im Hintergrund Richtstätte mit Galgen und Rad.
Die Fresken werden dem wenig bekannten Augsburger Maler Johann Baptist Anwander zugeschrieben und sind um 1795 entstanden.
- Über dem niederigen Altarraum spätromanisches Kreuzgratgewölbe,
- Der rundbogige Chorbogen über schmalen Kämpfer leicht abgesetzt.
- Drei Altäre des ausgehenden 18. Jahrhunderts:
- Zweisäuliger Hochaltar vor gemaltem Baldachin, Hauptbild mit Darstellung der „Ulrichsmesse" „J.-G. Weyland pinx.1798"
- Seitlich die Holzfiguren der hll. Sebastian und Rochus, Mitte 17.Jh. (Weilheimer Spätrenaissance
- Im Auszug Gottvater-BüsteSt. Ulrich auf dem Berg
- Vor der Predella zwei barocke Leuchterengel.
- Auf dem linken Seitenalter gutes Bild des hl. Wendelin(Ende 128. Jh.)
- Seitlich die Figuren der hll. Isidor und Notburga,
- davor feines Hinterglasbild in Spätrokokorahmen mit dem hl. Antonius v. Padua;
- im Auszug Auge Gottes

- Der leicht abgewandelte Aufbau des rechen Seitenalters rahmt eine Figur der „Schwarzen Muttergottes" unter Baldachin,
- daneben zwei kleinere barocke Figuren der hll. Nikolaus und Wolfgang aus einer Weilheimer Werkstatt;
- davor Hinterglasbild eines Heiligen (Franz v. Assisi?),
- im Auszug Marienmonogramm.
- Zur weiteren Ausstellung gehören die Statuette eines Wiesheilands in vergitterter Nische mit Rankenmalerei (um 1758),
- darüber Kruzifix in der Art Johann Luidls aus Landsberg, Mitte 18. Jh.
- Selten ist die aus Holz geschnitzte Ewig-Licht-Ampel;
- das reich profilierte Gestühl ist in zweierlei Ausführung erhalten,
- der Kreuzweg wurde 1890 gemalt.

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                                                     Häuser und Höfe
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Hausnummer 61 / Weidenweg 1

Wäscher(mann)

1752 Kl. Ettal,  1809 Rentamt  1/16
1811/12 Haus von Holz gebaut, mit Stroh gedeckt. Sebastian Wanner, 1/16 und Taglöhner

1762 Ignaz Dürnagl
1801 Udalrikus BruggerNr. 61
1806 Sebastian Wanner
1857 Maria Brugger
1870 Elisabeth Wanner
1879 Philipp Wild von Riegsee
     b.Murnau und Elisabeth,
     geb. Wanner von Hsnr. 109
     [gest. 1914 = l.  Frau),
     2. Frau: geheiratet 1916,
     Therese, geb. Erhart von  
     Geretshausen (Hebamme)
1920 Therese Wild, Witwe
1921 Georg Ruile von Dünzlbach,
     Hsnr.66, und Therese Wild
1948 Anton Bartl von Hsnr. 106
und Maria Wild (Tochter
     der Therese Wild,seit 1943
     verheiratet)
1966 Anton Bartl+ 
 
2002[Stichjahr] Bartl Maria +2007

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Hausnummer 62 / Weidenweg 2


 

 

 

Baumeister

1752 Kl. Ettal, 1809 Rentamt Landsberg 1/8
1811/12 Haus gemauert, mit Stroh gedeckt. Backofen gemeuert mit Ziegel gedeckt. Wagenhaus von Holz gebaut. Xaver Walch 1/8
1750 Jakob WelzmüllerBaumeister Nr. 62


1783 Franz Xaver Walch
1816 Georg Bals von
Zell (Schatzbaur)
1862 Georg Bals und Scholastika, geb.Kernle
von Wabern (Georg Bals gest. 1896, Scholastika
gest. 1910)
1894 Georg Bals und Theresia,geb.Grad von Hsnr. 45(Bals G.gest. 1944, Theresia gest.1948)

1932 Georg Bals und Elisabeth,
geb.Klotz von Hattenhofen, Hsnr. 2

1963 Karl und Rosmarie Bals, geb. Drexl v. Geretshausen. Kinder Georg, Anton, Wolfgang, karl

[2002]  Bals Karl

Landwirtschaft Gebäude                                                 Altes Haus mit Linde

1963 Wohnhaus neu erbaut

1963 Landw. Betriebsgebäude neu erbaut  

Altes Haus erb.1790 (Foto 1950) Bild Husel
Die alte Linde lebt in der Lindenstraße und in der neuen Linde weiter!

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Lindenweg 1 Neubau : Georg Bals, übernommen 1993 von Karl und Rosmarie Bals

Lindenweg 3 Neubau: Bals Sebastinan u.a.

Weidenweg 4 Neubau 1985/86: Josef und Josefine Lichner

Weidenweg 4a Neubau 1967: Elisabeth Höcherl, Braun Günter

 

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Hausnummer 63 / Lindenweg 2

Emerenz-Gäßela (Unterer Gessel)

1752 Pfarrwidum, 1809 Kirche Egling 1/16(Gessel Leonhard)
1811/12 Haus halb gemauert, halb von Holz gebaut, mit Stroh gedeckt. Leonhard Schneider, 1/16 und Taglöhner

1775 Andreas WannerOO Maria Leyrerin v. Unterwindach. 3 Kinder  

                                     Unterer Gessl
1782 Nikolaus Huber OO Maria Wannerin, Witwe des Vorigen
1791 Leonardus Schneider von Merching OO Emerentiana Baumann von
Othmaring. 4 Kinder
1820 Franziscus Schneider OO Maria Metzger v. Egling Nr. 101. 5
Kinder
1855 Matthias Schneider OO M. Anna Brunnhuber v. Merching. 5 Kinder
l895 Johann Baptist Schneider OO Kreszenzia Metsch von Hsnr.97
(gest. 1910, Johann gest. 1943). 7 Kinder                                                              Bild Husel
1922 Florian Schneider OO Anna Hutter von München
(Chronik: von Hsnr. 47?). 5 Kinder
1955 Herz Ludwig von Hettisried (Gde. Altusried) und Katharina vom
Haus (+13.10.2006)
[2002] Herz Ludwig, Katharina, Elisabeth

Lindenweg 2a Neubau 1988 Herz Florian und Claudia, geb. Bachmeir von Penzing
Lindenweg 4 Neubau 1983: Herz Ludwig u. Marita, geb. Bier v. Buchloe

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Hausnummer 64 / Lindenweg 9Spicker

Spicker

1752 Kl. Andechs, 1809 Rentamt 1/16
1811/12 Haus von Holz gebaut, mit Stroh gedeckt. Eusebi Spicker, 1/16

1742 Udalrikus Spicker
1783 Eusebius Spicker
1812 Matthias Schlögl
1844 Pauhls Klingl
1859 Johann Gern
1906 Paul Wecker von Hsnr. 82 durch Erbschaft.

1912 Verkauf an  Andreas Bals von Hsnr. 62 und Genovefa,   geb.Morasch von Hsnr.17 Andreas gest. 1948)
1948 Genovefa Bals, Witwe
1951 Georg Bals und Maria, geb. Schellenbauer von Erdberg in Südmähren.

.... Durch Kauf an Weidner. Bals ziehen nach Hs. Nr. 116

2002 [Stichjahr] Weidner

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Hausnummer 65 Frietingerhof: Siehe oben!

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Hausnummer 65 ½ / Weidenweg 6Pfründehaus

 

Pfründehaus zu Nr. 65

 

1869 erbaut von Georg und Euphrosina Baur

Seit 1902 wohnen in dem Hause die Kinder der Maria Baur.Es sind dies: Johann, Euphrosina, Vitus und Albert Baur. Die beiden ersten leben noch. Vitus und Albert sind schon gestorben [1954].

1943 Franz u. Franziska Sießmair Nr. 65 

1971 Anton und Maria Sießmeir Nr. 65

1950 (ca.) - 1986 mehrere Mieter

1986 Peter und Tatjana Husel (Kinder Fabian u. Svetlana)


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Hausnummer 66 / Hauptstraße 24 Zeller

 

 

Zeller

1752 Kl. Dießen, 1809 Rentamt 1/16
1811/12 Haus von Holz gebaut, mit Stroh gedeckt. Johann Geyer,1/16 und Zimmermann
                                        

1759 Michael Deininger                            
1791 Johann Geyer
1839 Johann Lutz
1881 Nikolaus Riegg nach Hsnr. 72 1/2            
1893 Johann Deggendorfer von Walleshausen und Katharina Frey, diese gest. 1915; ab 
1920 Deggendorfer'sche Kinder:              

a) Maria Deggendorfer, 1931 verheiratet mit Thomas Hösl von Herzogspitz i. d. Oberpfalz (+ 1945)

b) Josef Deggendorfer, 1925 nach Argentinien ausgewandert; Zeller mit letztem Strohdach (1931)

c) Katharina Deggendorfer,1935 verheiratet mit Anton Deifel von  Schmiechen

1969 Josef Deifel, Papiermacher, und Monika geb. Opgen-Rhein in Duisburg. 3 Kinder

2002 [Stichjahr] Deifel  Josef u. Monika, Claudia, Oliver, Elisabeth (+30.9.2008)

Gebäude:

Letztes Strohdach in Egling bis 1931

Wohnhaus 1969 abgerissen und neu aufgebaut  

                   
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Hausnummer 67 / Hauptstraße 26 (a)

Wedela

1752 Kl. Dießen, 1809 Rentamt 1 1/16
1811/12 Haus von Holz gebaut, mit Stroh gedeckt. Joseph Braunmüller, 1/16 und Taglöhner

Neben der Blasius-Kapelle
1730 Johann Braunmiller
1774 Urban Braunmiller
1806 Josef Braunmiller
1837 Kaspar Braunmiller
1863 Anton Metzger
1913 Michael Metzger und Anna, geb.
Klaßmüller von Schmiechen (gest.1914
 = l. Frau), dann 1915 Maria, Maria, geb. Sandmeir von Hörbach (gest.1923 =: 2. Frau), dann 1924 Moni-
ka, geb. Kauth von Hsnr. 83
1938 Anton Metzger, verheiratet seit
1944 mit Veronika, geb. Späth von
Erlingshofen bei Donauwörth

[2002] Fam. Metzger u. Abenthum


Abb. Das Wedela - Anwesen liegt südlich der Blasius - Kapelle (re.)

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Hausnummer 68 / Weidenweg 8

Sa(tt)ler

1752 Gemeinde Oberegling, 1809 Gemeinde 1/16
1811/12 Haus von Holz gebaut, mit Stroh gedeckt. Stephan Huber 1816 und Sattler

1736 Leonhard Förg
1784 Stephan Huber
1822 Laurentius Schreiber
1868 Peter Fischer                                      Foto
1892 Veronika Fischer
1899 Maria Dreer von Merching
1919 Andreas Dreer und Karolina, geb.
Hadersbruner von Geltofing bei
Straubing

......von Dürrschmid gekauft von Rosa Löb, geb. Mühlberger aus Erdberg

2002 Löb Rosa

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Hausnummer 69 / Hammerschmidstraße 4

Webermann

1752 Gemeinde Oberegling, 1809 Gemeinde 1 1/16
1811/12 Haus von Holz gebaut, mit Stroh gedeckt. Anton Führer, 1/16 und Taglöhner

1706 Gabriel Miller
1744 Georg Miller
1766 Johann Dallmayr
17- Urban Asam
1793 Anton Führer
1816 Thomas Nudlbichler
1843 Josef Nudlbichler
1877 Josef Thomamüller und Maria,geb. Wanner von Hsnr.109 (Josef gest. 1906, Maria gest. 1907)
1914 Johann Thomamüller und Elisabeth, geb. Ehle von Schmiechen. 4 Kinder: Josef (oo  Maria Rembold  Nr. 38), Eslisabeth ( oo Greisel Prittriching), Maria(oo Leonhardd Deininger Heinr.47)); Magdalena (oo Josef Albertshofer Nr.87)- - Die Kinder Ulrich und Paul der nach Prittriching verh. Elisabeth zieht die Großmutter auf
.
2002 [Stichjahr] Greisl Ulrich

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Hausnummer 70 / Hauptstraße 45

Grübler

1752 Kl. Ettal 1/16, 1809 Rentamt 1/16
1811/12 Haus gemauert, mit Stroh gececkt. Georg Bernhard 1/16Nr. 70 Grübler

 

1763 Sebastian Miller
1793 Matthias Frigl
1808 Georg Bernard
1846 Nikolaus Bernard
1893 Sebastian Bernhart und Kreszenz,
geb. Deifelhart von Merching
1922 Sebastian Bernhart und Anna,
geb. Möst von Steinach

1960 Franz Weidner aus Augsburg von Bernhard erworben. Tankstelle und KFZ-Betrieb. Umbauten                               Grüber, ca. 1898 erbaut
2002 [Stichjahr] Franz Weidner

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Ehem. WagnereiEhem. Wagnerei (zu Nr. 71)

N.B. Frau Paula Hofmann, geb. Bernhart von Egling Nr.70, erzählt Franz Huster: „Mein Vater und mein Großvater waren Wagner, Die Wagnerei stand dort, wo jetzt die Bus-Haltestelle ist. Das abgebrochene Gebäude wurde zuletzt von Simon Grieser bewohnt"!

 

Rechts von diesem kleinen Häuschen ist die Bus-Haltestelle. Ist dieses noch Teil der alten Wagnerei?


Frau Maria Huber, geb. Baur v. Egling Nr. 71 (+.4.1935), heute Walleshausen zum Kirchenbaur,  erzählte mir am 29.6.2007, daß Josef Nock von Dünzelbach (?) die Wagnerei auf den Braunwolfl Hof (Nr. 71) gebracht habe, diese aber später dann an den benachbarten Grübler (-wagner) verkauft wurde. Der Name Wangerbaur blieb aber bestehen. Das Häuschen sei noch ein Überbleibsel der Wagnerei. Der Name Wanger könnte m.E. eher vom Käufer Gallus Schmid vom Wanger-Anwesen Nr. 92 stammen. 

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Hausnummer 71 / Hauptstraße 30Wangerbaur

Früher Braunwolfl, Wangerbaur

1752 Kl. Dießen 5/4,
1809 Rentamt: Der ganze Braune Wolfl - Hof [Kl..Ffb?]
1809 gemauertes Backhaus mit Ziegel, der Gemeinde grundbar
1811/12 Haus gemauert, mit Ziegel gedeckt. Stadel und Stallungen von Holz gebaut, mit Stroh gedeckt. Anton Steber 1/1

Wangerbaur

1669 Wolfgang Praunmüller
1703 Martin Praunmüller
1708 Michael Kraisl
1733 Anton Kraisl
1744 Georg Steber
1810 Anton Steber, 1836
nach Hsnr. 2 (Sattlerbaur), nach Fehlspekulation
1836 Gallus Schmid v.Nr. 92
    (Wanger)  
1858 Anton Schmid  durch 
     Kauf
1861 Josef Nock v.Dünzelbach durch HeiratWangerbaur Stadel
1877 Josef Siebenhütter durch Heirat
1895 Michael Buttner von Mangmühle,
Gde. Beuerbach und Maria Nock
(Tochter des Josef Nock - Jah-
reszahl 1858 - diese gest. 1940)
1921 Maria Buttner, Witwe
1925 Ludwig Baur von Hattenhofen
Hs.Nr. 4, und Maria Buttner,
Tocher der Maria Buttner, geb.
Nock
1937 Maria Baur, geb. Buttner
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2002 [Stichjahr]:
Hauptstr. 30: (altes Haus)vermietet. Stall 2009 ausgebaut
Haupstr. 30a: vermietet
Hauptstr. 30b: Ludwig Baur, Irmgard, Josefine, Ludwig
Hauptstr. 30c: vermietet
Hauptstr. 30d: vermietet
2007 LandwirtschaftVilla
                       
                                                                                                  

   Die neue Landhaus-Villa                         

Sie wurde vor einigen Jahren mitten in den Hof samt Reihenhaus - Wohnungen ("Wohneinheiten")gebaut. Damit ist  der alte Hofcharakter arg beschädigt. Immerhin steht das alte Wohnhaus noch.

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Hausnummer 72 /Holzgasse 2

Beim Kreppen

1752 Gemeinde Oberegling, 1809 Gemeinde 1 /16(Gröppenjörgl)
1811/12 ½ Haus von Holz gebaut, mit Stroh gedeckt. Joseph Dempfle, 1/32 und Taglöhner

  1. 1746 Andreas Söldner
    1778 Georg Söldner
    1810 Josef Dempfle
    1846 Michael Wecker nach Hsnr. 82
    1891 Nikolaus Riegg von Hrnr. 66
    1898 Rosa Riegg, Witwe (gest. 1920)
    - Hans Riegg (genannt Apfelhans)
    - Schurr, Siegfried Walter, Diplom -
    Ingenieur, von Hrsnr. 72 ½, verkauft
    1925 an Georg Pfleger von Walleshausen
    und Karolina, geb. Mayr von Hsnr. 99 
  2. .........Marianne Metsch u. Victoria Herz

  3.  1981/84 Josef Herz, Bilanzbuchhalter, u. Margot (v.Nr.97), geb. Klingl v. Walleshausen. 2 Kinder
  4. 1981 Haus abgerissen und neu aufgebaut

 [2002] Herz Josef, Margot, Alexandra, Ramona, Regina           

 [2002] Herz Josef, Margot, Alexandra, Ramona, Regina           

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Fortsetzung Link oben Egling (Ia) Nr. 70 ff. Wäscher(mann)Wäscher(mann)Wäscher(mann) Wäscher(mann)Wäscher(mann)Wäscher(mann) Wäscher(mann)Wäscher(mann)Wäscher(mann) Wäscher(mann)Wäscher(mann)Wäscher(mann) Wäscher(mann)Wäscher(mann)Wäscher(mann)Wäscher(mann)